Keep Them Happy and Healthy…

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… is something we often say about our horses. Maybe that was what came to Marc Peter’s mind when he recognized how unhealthy we horse show people eat from time to time. He is a close friend of Jagfeld Quarter Horses and Arne Kühn Show Horses and has been cooking for both teams at the past two VWB/AQHA shows – and it looked that good, that some outsiders got extremely jealous (including us from The Showlife…)! That was why we wanted to find out what made Marc cook for so many people at a horse show, what he is cooking and how he manages to prepare meals during stressful show days.

TSL: How come you started cooking for Jagfeld Quarter Horses and Arne Kühn Show Horses at the shows?

Marc Peters (MP): Since I am a close friend of both teams, I recognized that eating healthy did not really fit into a tight show schedule. I am a passionated gastronome and I chose to change those bad eating habits – people who are eating healthy are happier and maybe more successful as well…

TSL: Are you really preparing three meals a day for so many people?

MP: Yes, three meals per day are a must. We are starting our days with home-made sandwiches, coffee and orange juice. For lunch time, I need to be more flexible – I either prepare a cold snack, like Swiss Birchermüsli with fresh fruit, or a soup which can be warmed up at any time and which you can easily eat “to go”. For dinner, we ideally eat together and I prepare a warm meal and a salad.

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TSL: At most shows, the schedules are really tight – how do you manage to cook for all these people?

MP: Perfect preparation is everything! It starts with breakfast: I tell the staff at the local bakery at what time I will arrive and by then everything is prepared. I plan each meal so that it can be prepared within ten to fifteen minutes – thereby I ensure to be able to react to changes in the schedule. On really stressful days, I need to cook multiple times – everyone should get a warm meal!

TSL: Where do you cook?

MP: Most of the preparation is done at the apartment where I cook pasta and sauce, wash and cut salad and vegetables. All the other work is done at the barn – trust me, it is a real challenge to prepare everything with a tiny cooking plate and one pot. But until now, I have always been able to manage it.

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TSL: Can you name three dishes that are “horse show essentials”? Which one is everybody’s favorite?

MP: Traditionally, we eat burgers from the grill on the first day of the show. Other meals which are popular are Spaghetti Bolognese and meat cut into strips with cream sauce, a Swiss dish called „Züricher Geschnetzeltes“. Vegetarians love the beet carpaccio with goat cheese and pasta with a red pepper tomato sauce. Something nobody would want to miss is the Birchermüsli with fresh fruit – a massive dose of vitamins which gives you a lot of power!

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…ist etwas, das man oft über die Pferde sagt. So etwas Ähnliches dachte sich wohl auch Marc Peters, als er erlebte, wie wir Turnierreiter uns teilweise am Turnier ernähren. Er ist eng befreundet mit Jagfeld Quarter Horses und Arne Kühn Show Horses und hat beide Teams auf den vergangenen Turnieren bekocht – so gut, dass der ein oder andere Außenstehende etwas neidisch wurde (wir zum Beispiel…)! Deshalb wollten wir auch unbedingt herausfinden, wie Marc dazu kam, seine Freunde so exklusiv zu bekochen, was er kocht und wie er es überhaupt schafft, im Turnierstress  drei Mahlzeiten pro Tag zu kochen.

TSL: Wie kam es denn dazu, dass Du Team Jagfeld und Arne Kühn Show Horses auf den Turnieren bekochst?

Marc Peters (MP): Als Freund der beiden Teams ist mir sofort aufgefallen, dass regelmäßige und abwechslungsreiche Mahlzeiten anscheinend nicht in den stressigen Turnieralltag passen sollen. Als Gastronom aus Leidenschaft habe ich es mir dann zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern, denn satte Menschen sind zufriedener und vielleicht auch noch erfolgreicher …

TSL: Kochst Du wirklich drei Mahlzeiten am Tag für alle oder nur Abendessen – wie sieht das genau aus?

MP: Ja, es gibt drei Mahlzeiten am Tag. Jeder Turniertag startet mit belegten Brötchen, Kaffee und leckerem Orangensaft. Mittags muss man relativ flexibel sein. Entweder gibt es einen kalten Snack, zum Beispiel Birchermüsli mit frischen Früchten, oder eine Suppe, welche man über einen längeren Zeitraum gut warmhalten kann und zur Not auch auf die Hand mitnehmen kann, da es selten möglich ist, gemeinsam zu essen. Abends gibt es immer eine warme und idealerweise auch gemeinsame Mahlzeit mit Salat.

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TSL:  Gerade auf der Bayerischen Meisterschaft war es ja so, dass die Klassen teilweise bis spät in den Abend gingen – wie kriegst Du das vom Timing her hin?

MP: Mit den örtlich und zeitlich gegebenen Umständen ist eine gute Organisation alles.
Das fängt zum Beispiel morgens schon beim Frühstück an. Der örtliche Bäcker weiß im Voraus, wann ich komme und was ich benötige, somit steht alles schon parat. Jede Mahlzeit ist so vorbereitet, dass sie innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten zum Verzehr bereit ist, somit kann man flexibel auf Veränderungen im Zeitplan reagieren. An extremen Turniertagen muss man mehrmals die Kochplatte anschalten, damit jeder eine warme Mahlzeit bekommt.

TSL: Wo kochst du denn diese Unmengen an Essen?

MP: Die meisten Vorbereitungen treffe ich im Apartment. Dort werden Pasta und Sauce vorgekocht, sowie der Salat und das Gemüse gewaschen und geschnitten. Alles Weitere findet dann im Stall statt, wo es schon eine kleine Herausforderung ist, mit einer Kochplatte und einem Topf alles hinzubekommen. Aber bis jetzt habe ich es immer geschafft.

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TSL: Drei Gerichte, die auf dem Turnier keinesfalls fehlen dürfen? Welches Gericht kam am besten an?

MP: Traditionell gibt es am ersten Tag Burger vom Grill, das darf keinesfalls fehlen! Beliebt sind zum Beispiel Spaghetti Bolognese oder das Geschnetzelte Züricher Art. Bei den Vegetariern das Rote-Beete-Carpaccio mit Ziegenkäse oder die Pasta mit frischer Paprika-Tomaten-Sauce. Keinesfalls fehlen darf das Birchermüsli mit Früchten, sozusagen der Vitamin- und Power-Schub für zwischendurch.

19024375_10211476213732930_1406903585_oVielen Dank, Marc!

P.S. Falls Ihr wissen wollt, wie viele Lebensmittel Marc insgesamt verbraucht hat:

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