Lea Henzgen Leaves Germany to Study at Baylor University for One Semester

Picture: Jasmin Ziegler Photographie

TSL: Lea, you have an exciting year ahead of you – can you tell our readers about your plans?

Lea Henzgen (LH): First of all, I plan to attend the European Championship in a few weeks and right after that I will pack my bags to leave for my semester abroad in the States which I will absolve at the Baylor University in Waco, Texas. I will return right before Christmas.

The Baylor campus; picture: baylor.edu
The Baylor campus; picture: baylor.edu

TSL: Were you aiming at studying at the Baylor University – if so, why?

LH: Our university has approximately 200 partner universities where we can go for our semester abroad. When I applied I concentrated on universities which have an equestrian team and Baylor was one of my favorites. I am really happy that I actually made it! That year Baylor’s equestrian team once again proved that it belongs to the top teams of the nation. Furthermore, Baylor is known for its football team and the beautiful, traditional campus. I am so excited to get to know the States from a different angle and combine my passion for riding with studying.

Lea and Under The Influence aka Madonna; picture: Leonie Küthmann/DQHA
Lea and Under The Influence aka Madonna; picture: Leonie Küthmann/DQHA

TSL: I assume that things will change for your mare Under The Influence as well?

LH: My brother Aaron who is usually showing her as well is starting his studies soon and will concentrate on studying for now which is why Madonna receives some time off and can enjoy life in the pasture.

TSL: If you could change something about the European AQHA industry, what would it be?

LH: I would wish for more big shows – most of the big shows are in Kreuth and although I personally love each trip to East Bavaria, I would love to see more diverse shows at different locations just as it is in the States. I think that would attract more people and we would see some new or different names on the entry lists.

Lea and "Madonna" have especially excelled in the Showmanship the past years.
Lea and „Madonna“ have especially excelled in the Showmanship the past years.

TSL: You are European Champion, Int. DQHA Champion, Golden Series Champion – you have basically reached everything, many people are still dreaming of. Do you still have some big dreams or goals you want to achieve?

LH: I think winning such a title is always special because of the stories behind them. Everything has to work out perfectly to make you the „last one standing“ and it is a great feeling if that happens. I think I have the same dream as many in Europe: Compete at the big shows in the States and receive a „Globe“ some day – preferably in the Horsemanship or Western Riding. Although I would of course not complain, if it’d be any other class…But I will concentrate on showing in the States after I have finished my studies.

TSL: You are not only a passionated rider, you also like cheerleading. Can you tell our readers a bit more about that passion?

LH: I think it’d go too far to call me a passionate cheerleader. I have qualified for our university team two years ago – against my expectations. I really love competing with a big team and some of my best friends have joined the team as well. I also love trying out new things. But I cannot practice as much as I want to due to internships etc. Whenever I make it for the training, I have lots of fun and I’m crossing my fingers for my team for the upcoming Euromasters #cheerforgold!

Thank you, Lea!


TSL: Lea, Du hast ein spannendes Jahr vor Dir – kannst Du unseren Leser erzählen, was Du geplant hast?

Lea Henzgen (LH): Erst einmal steht in wenigen Wochen die Europameisterschaft in Kreuth an und direkt im Anschluss geht es für mich in die USA zum Start meines Auslandssemesters. Das werde ich in Waco, Texas, an der Baylor University absolvieren und dann erst Weihnachten wieder zurück nach Hause kommen.

Der Campus der Baylor University; Bild: baylor.edu
Der Campus der Baylor University; Bild: baylor.edu

TSL: War Dir von vornherein klar, dass Du an die Baylor University möchtest? Wenn ja, wieso?

LH: Wir haben an unserer Uni knapp über 200 Partneruniversitäten, an die wir jeweils für das Auslandssemester gehen können. Ich habe mich bei der Auswahl auf die US-Unis konzentriert, die ein Equestrian Team haben und da war Baylor in meiner Liste auch ganz weit vorne. Dass es jetzt tatsächlich zu den Baylor Bears geht, freut mich umso mehr. In diesem Jahr konnte das Equestrian Team erst wieder erneut unter Beweis stellen, dass sie zu den top Teams in der Nation zählen. Baylor ist aber vor allem für sein Football Team und den schönen, traditionellen Campus bekannt. Ich freue mich sehr, die Staaten noch einmal ganz anders kennen zu lernen und für das nächste halbe Jahr, den Reitsport perfekt mit dem universitären Alltag verbinden zu können.

Lea und Under The Influence aka Madonna; Bild: Leonie Küthmann/DQHA
Lea und Under The Influence aka Madonna; Bild: Leonie Küthmann/DQHA

TSL: Nicht nur für Dich, auch für Deine Stute Under The Influence ändert sich dann bestimmt Einiges, wenn Du nicht mehr da bist. Wie wird sie dieses Jahr weiter verbringen?

LH: Mein Bruder Aaron, der sie sonst auch showt, wird in wenigen Wochen in sein Studium starten und sich zunächst darauf konzentrieren. Für Madonna geht es deshalb nach den Europeans auf die Weide.

TSL: Ganz ehrlich: Wenn Du etwas an der europäischen AQHA Szene ändern könntest, was wäre es?

LH: Ich würde mich freuen, wenn das Angebot an großen Shows steigt – die meisten großen Shows sind in Kreuth und ich persönlich bin jedes Mal super happy, wenn es wieder nach Ostbayern geht, aber unterschiedliche Shows mit verschiedenen Reizen in unterschiedlichen Sportzentren, wie es in den USA ist, wären sehr schön. Das würde vielleicht auch dazu führen, dass sich die Namen auf den Teilnehmerlisten auf den großen Shows auch etwas mehr unterscheiden.

Lea und "Madonna" sind vor allem in der Showmanship im letzten Jahr sehr erfolgreich gewesen
Lea und „Madonna“ sind vor allem in der Showmanship im letzten Jahr sehr erfolgreich gewesen

TSL: Du bist Europameister, Int. DQHA Champion, Golden Series Sieger, hast also quasi alles erreicht, wovon viele noch träumen. Hast Du trotzdem noch große Ziele oder bestimmte Punkte, die Du persönlich noch erreichen willst?

LH: Das Gewinnen einen solchen Titels ist jedes Mal etwas besonders, weil immer eine ganz individuelle Geschichte dahintersteckt. Viele Faktoren müssen zusammenkommen, die dich zum „last one standing“ machen und es ist umso schöner, wenn alle Zahnräder ineinandergreifen und der Plan aufgeht. Ich glaube in Bezug auf Ziele im Reitsport, geht es mir da nicht sehr anders, wie vielen anderen hier in Europa: Auf den großen Shows in USA mitreiten und irgendwann einmal „the Globe“ in der Hand halten – am liebsten in der Horsemanship oder Western Riding. Aber ich würde mich natürlich auch nicht in einer anderen Klasse beschweren… Meine US-Showing Pläne fokussieren sich aber derzeit auf die Zeit nach dem Studium.

TSL: Du bist nicht nur passionierte Reitern: Auf Facebook sieht man immer wieder Posts von Dir, die mit Cheerleading zu tun haben. Kannst Du unseren Lesern etwas zu dieser Leidenschaft erzählen?

LH: Mich als passionierte Cheerleaderin zu bezeichnen, würde dem Sport glaube ich nicht gerecht werden. Ich habe mich vor zwei Jahren für unser Uni Cheerleading Team beworben und es wider Erwarten ins Team geschafft. Ich schätze den Sport im großen Team sehr und mittlerweile sind viele meiner besten Freunde auch im Team und es macht Spaß, etwas Neues auszuprobieren. Allerdings habe ich mein Engagement hier durch andere studentische Initiativen, Praktika etc. etwas zurückschrauben müssen. Aber wenn ich es zum Training schaffe, macht es immer einen Riesenspaß und ich drücke dem Team für die große Meisterschaft zu den Euromasters im November jetzt schon die Daumen #cheerforgold!

Danke, Lea!

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