Georgi Family Invites Refugee Families to Their Barn

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Just recently, Claus Georgi, father to well-known AQHA competitor Lisa-Marie Georgi, posted on Facebook that they had invited refugees families from the nearby town to visit their barn and their horses, including show and breeding horses. The Georgi family lives in Saxonia, a part of Germany that formerly belonged to the GDR, the German Democrat Republic. The GDR was ruled by a communist system and became a part of Germany as we know it today after the wall came down in 1989. We talked to Lisa in order to find out more about their project.

TSL: Lisa, why did your family decide to invite refugee families from the town nearby to your barn?

Lisa Georgi (LG): We had so many discussions about the refugee crisis in our barn and noted that some of our friends did not share our opinion on this topic at all. So, first and foremost we wanted to help those people, but we also wanted to make clear where we stand with respect to this discussion.

TSL: How did you organize and prepare for the day?

LG: My father called our major to get in touch with the asylum seekers. Afterwards, we talked to our equestrian club and started to plan and organize.

TSL: Were there any problems or challenges you had to face?

LG: No, not really. It was easy to help those families, especially because the members of our riding club made some cake and helped us throughout the day.

TSL: How did you experience the day personally?

LG: It was a great day! It was amazing to see how easy we could put a smile on the faces of those people. I think if everyone did little things like that, integration would be much easier. The look on the children’s face when they were riding was amazing! Afterwards, when we were having coffee, we learned a lot more about the families and their daily life. We will invite them in the future and will try to make them happy once again!

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TSL: Anything else you’d like to add?

LG: We must not forget that only 27 years ago we received some help as well. Especially those people who are strictly against refugees and foreigners should think about that! And those people were not entirely different than we are. They are normal people, surprise, surprise!


Erst kürzlich postet Claus Georgi, Vater der AQHA Reiterin Lisa Georgi, auf Facebook, dass sie Flüchtlingsfamilien aus dem nächstgelegenen Dorf zu sich auf den Hof eingeladen hatten, um mit ihnen einen Tag bei den Pferden zu verbringen, darunter auch Turnier- und Zuchtpferde. Die Familie Georgi lebt in Cunersdorf in Sachsen, einem ehemaligen Teil der DDR. Wir haben bei Lisa Georgi genauer nachgefragt, was es mit dieser Aktion auf sich hatte.

TSL: Lisa, weshalb habt Ihr Euch dazu entschlossen, Flüchtlingsfamilien aus der Umgebung auf Euren Hof einzuladen?

Lisa Georgi (LG): Wir hatten in unserem Stall aufgrund der Flüchtlingsproblematik wie überall heftige Diskussionen. Wir mussten feststellen, dass vermeintliche Freunde da eine ganz andere Sichtweise zu diesem Thema hatten als wir. Der Hauptgedanke ist natürlich, diesen Menschen zu helfen und zum anderen wollten wir auch ein Zeichen setzen, wo wir stehen.

TSL: Wie lief das dann organisatorisch genau ab?

LG:  Mein Vater hat sich über unsere Bürgermeisterin den Kontakt zu den Asylbewerbern herstellen lassen. Dann haben wir das mit unserem Reitverein besprochen und den Nachmittag vorbereitet und geplant.

TSL: Gab es irgendwelche Herausforderungen oder Probleme?

LG: Besonders schwierig war dabei eigentlich nichts. Es ist ganz einfach, diesen Menschen zu helfen. Die Mitglieder des Reitvereins haben Kuchen gebacken und haben ihre Hilfe für den Tag mit angeboten.

TSL: Wie hast Du selbst den Tag empfunden?

LG: Den Tag habe ich als besonders schön empfunden. Es war schön zu sehen, mit welch einfachen Mitteln man den Menschen eine Freude machen kann. Ich finde, jeder sollte seinen Beitrag zur Integration beitragen, dann wäre vieles einfacher. Das Strahlen in den Kinderaugen, als sie auf den Pferden saßen, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Beim anschließenden Kaffeetrinken haben wir die Familien besser kennengelernt und vieles über den Alltag der Geflüchteten erfahren. Wir werden auch in Zukunft die Familien zu uns auf den Hof einladen und ihnen eine kleine Freude bereiten.

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TSL: Gibt es noch etwas, dass Du bei diesem Thema anmerken möchtest?

LG: Ganz nebenbei ist es gerade mal 27 Jahre her, da wurde uns auch geholfen. Das sollten die, die hier und heute „Ausländer raus“ brüllen, nicht vergessen! Und wir konnten auch nicht wirklich feststellen, dass diese Menschen soviel anders sind als wir. Sind halt auch nur ganz normale Menschen, welch eine Überraschung!

Interview: Sophie Gotthold

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