Coping With Loss, Part II: CENTRISITY

picture: Sandra Görtz

Leonie Fischer and Centrisity; picture: Sandra Görtz

She was something special in Europe because of her breeding: Centrisity (CK Kid x Everything) was one of the few halter horses in Europe. She has been undefeated in most of the classes she entered and took home 73 wins in 81 Open classes, 71 wins in 76 Amateur classes, stood Grand Champion 61 times in each division. The sorrel mare, born in 2009, was third at the AQHA World Show in Weanling mares with Erin Bradshaw and fifth at the AQHYA World Show in Yearling mares with Leonie Fischer. “Panzi”, as she was called by the Fischer family, was named European Champion six times and German Champion six times. Leonie and Centrisity won every class they entered with one exception, which made 57 wins in total. Furthermore, Centrisity was named Grand Champion in the Youth division 49 times. It is hard to talk about the sudden passing of the mare for the Fischer family – until today – as Centrisity was “very special to us”, Leonie stresses. However, Leonie thinks that “Panzi” deserves a tribute which why she told us the story of this outstanding halter mare:

“We saw “Panzi” for the first time at Terry Bradshaw’s barn when I was practising for the Youth World 2009 with Ted Turner. It was love at first sight for me and my parents. When we had the opportunity to buy her a year later, we did not think twice.

Leonie and “Panzi" with Ted Turnier
Leonie and “Panzi“ with Ted Turner

In 2013, the new part of our barn was finished. Those big stalls with rubber mats were supposed to be a paradise for our horses, but instead they turned out to be a nightmare. A few weeks after the horses moved in, Centrisity got injured at night. Somehow, her leg got under the door of the stall, while she was laying around – she managed to lever out the door and got stuck. While trying to get out, she hurt her hind leg: Ligaments and tendons were injured and her fetlock was visible. As we found out later, the stalls were poorly constructed. We brought Panzi to the clinic immediately, they purged her joint and put in a metal construction. Within the first few days and weeks, everything got better and she could take a physical toll on the leg. After six weeks at the clinic, we took her home. Then, however, she did not get better. She was lame and got laminitis on the healthy leg due to the weight bearing. We gave her strong pain killers and medicine, but still, she could hardly walk or stand. We have asked so many people for help: Homeopaths and even a lady who claimed to be able to talk to horses and who made several suggestions on how to improve Panzi’s life. Six months after surgery, Panzi still had not gotten better. And then there was the moment in which you can only do what is best for your horse. We saw it in her eyes. In May 2014, we had to let her go. She was such a special horse. Despite her height and strength, she was such a gentle soul. Although she never passed on her beauty to potential babies, she has influenced the halter industry in Europe.

Centrisity and Günter Fischer, picture: Sandra Görtz
Centrisity and Günter Fischer, picture: Sandra Görtz

Yes, Panzi was very special to all of us. She loved getting groomed and getting her mane done. Whenever we entered the show pen, it felt like she was ready to present her outstanding beauty. All eyes on her and she loved it! She always had her ears forward and was in show mode. Since showing halter is a passion within my family, we had so much fun taking Panzi to all the shows. Although she impressed people with her height and muscular body, everyone who got to know her better, immediately recognized what a gentle soul she was. A real once-in-a-lifetime-horse.

I think that this is the reason why we have not purchased another halter horse after Panzi’s death – although we all miss showing halter. It is hard to fill the gap that Panzi created by passing away. We might find a worthy successor one day, but no one can ever replace Panzi”

Centrisity and Britta Fischer - nearly undefeated.
Centrisity and Britta Fischer – nearly undefeated.

 

Centrisity; picture: Sandra Görtz

Centrisity; picture: Sandra Görtz


 

picture: Sandra Görtz
Leonie Fischer und Centrisity; Bild: Sandra Görtz

Sie war schon aufgrund ihrer Abstammung in Europa etwas ganz Besonderes – Centrisity (CK Kid x Everything), im Besitz der Familie Fischer, war eines der wenigen Halterpferde in Europa. Den größten Teil ihrer Showkarriere blieb sie ungeschlagen und holte in 81 Open Shows 73 Siege, in 76 Amateur Shows 71 Siege, je in beiden Divisionen holte sie 61 Grand Champion Titel. Die sorrel Stute, die 2009 geboren wurde, war als Weanling Dritte auf der World Show, zusammen mit Erin Bradshaw, und mit Leonie Fischer Fünfte auf der Youth World Show in Yearling Mares. „Panzi“, wie sie von der Familie Fischer genannt wurde, war sechsmal Europameister und sechsmal Deutscher Meister. In der Youth Division gewann Centrisity mit Leonie Fischer bis auf eine Ausnahme fast jede Show, insgesamt 57 Siege waren es. Dazu kommen 49 Grand Champion Titel, die Centrisity mit Leonie holte. 2014 ist Centrisity verstorben. Bis heute fällt es der Familie Fischer schwer, über Centrisitys Tod zu sprechen, da die Stute, wie Leonie betont, „ein ganz besonderes Pferd für uns war“. Da Leonie der Ansicht ist, dass „Panzi“ es aber verdient, dass noch einmal über sie gesprochen wird, hat sie uns die Geschichte der Ausnahme-Halterstute erzählt:

„Das allererste Mal haben wir Panzi im Stall von Terry Bradshaw als Weanling gesehen, als wir für die Youth World 2009 mit Designed By Royal Te bei Ted Turner trainiert haben. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat sie meine Eltern und mich verzaubert. Kein ganzes Jahr später bot sich uns die Möglichkeit, sie zu kaufen und wir mussten nicht lange überlegen.

Leonie und “Panzi" mit Ted Turnier
Leonie und “Panzi“ mit Ted Turner

2013 wurde in unserem damaligen Stall der neue Stalltrakt endlich fertig gestellt. Große Boxen mit Gummimatten sollten ein Paradies für unsere Pferde werden, doch leider entwickelte es sich in dem Moment mehr zu einem Albtraum. Wenige Wochen, nachdem unsere Pferde die neuen Boxen bezogen, hat sich unsere Centrisity, von uns liebevoll Panzi genannt, nachts verletzt. Beim Liegen muss sie mit dem Hinterbein unter die Boxentür geraten sein, hat die Tür zur Hälfte ausgehebelt und steckte fest. Beim Versuch sich zu befreien, riss sie sich das komplette Hinterbein auf – Bänder und Sehnen wurden verletzt und das Fesselgelenk war offen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, wurden die Boxen falsch montiert! Sie wurde sofort in der Klinik notoperiert, das Gelenk gespült und ein großes Metallgestell eingesetzt. In den ersten Tagen und Wochen nach der Operation wurde sie stetig besser und konnte wieder leichte Last auf dem Bein aufnehmen. Nach sechs Wochen Klinikaufenthalt durfte Panzi nach Hause. Leider verbesserte sich ihr Zustand nicht. Sie war nach wie vor hochgradig lahm und entwickelte zu allem Unglück noch eine Belastungsrehe auf dem gesunden Bein, wodurch sich ihr Zustand noch weiter verschlechtert hat. Trotz starker Schmerzmittel und Medikamente konnte sie selbst Monate nach dem Unfall kaum laufen und nur schlecht stehen. Wir haben viele verschiedene Meinungen eingeholt – über Homöopathie bis zu einer Wunderheilerin, die sagte, sie könne mit Pferden sprechen und verschiedene Behandlungsvorschläge gemacht hat. Über sechs Monate nach der OP stellte sich leider immer noch keine Besserung ein. Irgendwann kommt der Moment, in dem man als Besitzer nur eine richtige Entscheidung treffen kann. Wir haben es in ihren Augen gesehen. Und so haben wir sie im Mai 2014 schweren Herzens von ihren Schmerzen erlöst. Bis zum heutigen Tage ist es für uns alle sehr schwer. Sie war wirklich ein ganz besonderes Pferd. Trotz ihrer Größe und Muskelmasse eine unglaublich gute Seele. Auch wenn sie ihre Schönheit leider nicht mehr an Nachkommen weitergeben konnte, hat sie auch irgendwie ein Stück weit die Halterindustrie in Europa beeinflusst.

Centrisity und Günter Fischer, Bild: Sandra Görtz
Centrisity und Günter Fischer, Bild: Sandra Görtz

Panzi war für uns alle etwas ganz Besonderes. Sie hat es geliebt, wenn sie gestaubsaugt wurde und die Mähne hübsch gemacht bekommen hat. Wenn man in den Showpen gelaufen ist, hatte man richtig das Gefühl, sie freut sich, gleich ihre volle Schönheit zu präsentieren. Sie hat es genossen, wenn alle Augen auf sie gerichtet waren. Immer die Ohren vorne und im Showmodus. Da das Halter trainieren und showen eine Passion in unserer Familie ist, hatten wir unglaublich viel Spaß daran, mit Panzi über die Shows zu ziehen. Auch wenn man vielleicht erst ein wenig Respekt vor ihrem gewaltigen Brustkorb und dem muskulösen Hintern hatte, hat, glaube ich jeder, der sie näher kennen gelernt hat, schnell gemerkt, was für ein unglaublich lieber Charakter sie war. Ein echtes Herzenspferd eben.

Ich denke das ist auch der Grund, weshalb bisher noch kein anderes rein gezogenes Halterpferd bei uns einziehen durfte, obwohl wir das Showen eines richtigen Halterpferdes alle sehr vermissen. Die Lücke ist einfach zu groß, als dass irgendein Pferd einfach ein Ersatz sein könnte. Wer weiß, vielleicht läuft uns irgendwann nochmal ein würdiger Nachfolger für Panzi über den Weg, obwohl sie natürlich niemals jemand ersetzen kann.“

Centrisity und Britta Fischer
Centrisity und Britta Fischer

 

Centrisity; Bild: Sandra Görtz

Centrisity; Bild: Sandra Görtz

 

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