RoA Circuit Champion Amateur Trail: Valerie Bartholatus & Cocky Tabaluga

Valerie und Jessica Bartholatus mit Cocky Tabaluga; Bild: Caro Behnke

Valerie was named Circuit Champion in Amateur Trail with Cocky Tabaluga and won the NSBA Non Pro Western Pleasure with A Krymsun Career.

TSL: Everybody knows you and your sister in various combinations with your horses – what do Cocky and Danny mean to you personally?

Valerie Bartholatus (VB): Cocky was my first horse and he will always have a special place in my heart. I have had him for 14 years – more than half my life. I have learned more from him than any other horse and he is the horse on which I feel at home. Cocky is a very smart, sensible horse that is always willing to work and is fun in training every day. He was very spooky the first years we took him to shows, which is why I am very proud of his development and that he stays calm now – even during classes with a lot of audience. Danny is actually Melanie’s horse and I was allowed to show him because she is quite busy with university and could not come to the whole show. He is a very lovely, funny horse and it is fun trying new allround events with him. Danny is always in a good mood, wants to eat and cuddle which is why he fits perfectly into our group of horses.

Valerie and Danny at the RoA
Valerie and Danny at the RoA

TSL: Danny is usually shown in the Hunter under Saddle – and very successful doing that. What is it like to show him in the Western Pleasure?

VB: Danny is always fun, no matter in what event. He is not that experienced in the Western Pleasure yet, but he is picking up quickly and he seems to like the event. I had so much fun preparing and showing him.

TSL: You have been coming to the RoA for years – what do you like about the show?

VB: I like the friendly atmosphere and the hospitality of the Laves family and the whole Circle L team. We have made so many memories throughout all the years. The gala night is a highlight every time and fortunately Wenden is not as far from Hamburg as Kreuth or Aachen.

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All the ribbons and trophies Valerie and Jessi have won at the RoA

TSL: You three sisters have won so many things – is there still something you want to accomplish?

VB: One major goal is to win a gold medal in a riding class at the ECQH – I have won a few medals in such events in the past and took home gold in the Halter, but never in a ridden event.

TSL: You have been a part of this industry for quite a long time – what changes did you notice and what would you change?

VB: From my point of view, many things have changed. A positive change is that you hardly notice and unsportsmanlike behavior in the warm up pen anymore which is – in my opinion – due to the fact that there are more stewards. Furthermore, I have noticed that in the past, the Junior Western Pleasure has been handled as one of the most prestigious events – nowadays, I think more trainers focus on winning the Senior Trail or the Senior Western Riding. I like that, because it puts more emphasis on having a horse you can show throughout many years and it puts more focus on the horse’s training than its talent. If I could change something, I would introduce a scoring system for judges which could lead to the fact that bad judges would be sourced out. I would also introduce an examination in the warm up pen on whether the horse is lame or not.


Valerie und Jessica Bartholatus mit Cocky Tabaluga; Bild: Caro Behnke
Valerie und Jessica Bartholatus mit Cocky Tabaluga; Bild: Caro Behnke

Valerie hat den Circuit Champion im Amateur Trail mit Cocky Tabaluga geholt und mit A Krymsun Career die NSBA Non Pro Western Pleasure gewonnen.

TSL: Jeder kennt Euch ja in den unterschiedlichsten Kombinationen mit Euren Pferden – was bedeuten Cocky und Danny Dir persönlich? Was macht sie besonders?

Valerie Bartholatus (VB): Cocky ist mein erstes Pferd und wird damit immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich habe ihn bereits seit 14 Jahren, also mehr als mein halbes Leben. Er hat mir von allen Pferden, die ich geritten bin, am meisten beigebracht und ist das Pferd, auf dem ich mich zuhause fühle. Cocky ist ein sehr kluges und sensibles Pferd, das immer mitarbeiten möchte und bei dem man im Training jeden Tag Spaß hat. Auf Turnieren war er die ersten Jahre sehr ängstlich, deshalb bin ich sehr stolz auf seine Entwicklung und dass er jetzt sogar bei Klassen mit viel Publikum – wie dem Jackpot Trail – so artig und ruhig bleibt.
Danny ist ja eigentlich Melanies Pferd und ich durfte ihn ausleihen, da sie wegen ihres Studium nicht die ganze Zeit kommen konnte. Er ist ein sehr liebes, verspieltes Pferd und es macht großen Spaß, mit ihm neue All-Around-Klassen auszuprobieren. Danny ist immer gut drauf und will am liebsten essen und schmusen, deshalb passt er besonders gut in die Gruppe zu unseren anderen Pferden.

TSL: Danny wird ja normalerweise erfolgreich in der Hunter under Saddle geshowt. Wie ist es, mit ihm Pleasure zu reiten?

VB: Danny zu reiten macht immer Spaß, egal in welcher Disziplin. Er hat noch nicht so viel Training für die Pleasure bekommen wie für die Hunter, aber er lernt schnell und scheint Freude an der Klasse zu haben. Ich hatte total Spaß dabei, ihn für die Klasse vorzubereiten und zu showen.

Valerie and Danny at the RoA
Valerie und Danny auf dem RoA

TSL: Ihr kommt auch seit Jahren zum Ride of America – was gefällt Euch an der Show?

VB: Am Ride of America gefallen mir besonders die familiäre Atmosphäre und die Gastfreundschaft der Familie Laves und des gesamten Circle L Teams. Dadurch, dass wir seit Jahren kommen, haben wir hier auch schon viele schöne Erlebnisse gehabt. Die Gala Nacht ist immer ein Highlight und Wenden ist zum Glück auch nicht so weit von Hamburg entfernt wie Kreuth oder Aachen.

TSL: Ihr drei habt alle schon so viel gewonnen – gibt es trotzdem noch ein großes Ziel, das Du hast?

VB: Als großes Ziel hätte ich noch, ein Mal Europameister in einer Reitklasse zu werden. Ich habe schon mehrere Medaillen in Reitklassen gewonnen und mehrfach Gold in Halter, aber noch nie Gold auf der EM in einer Reitklasse.

Alle Schleifen und Pokale, die Valerie und Jessi auf dem RoA gewonnen haben.
Alle Schleifen und Pokale, die Valerie und Jessi auf dem RoA gewonnen haben.

TSL: Ihr seid so lange dabei – gibt es Dinge, die sich in den vergangenen Jahren in der Szene massiv geändert haben? Was würdest Du ändern, wenn Du könntest?

VB: Meiner Meinung nach haben sich viele Dinge in dieser Zeit geändert. Eine positive Änderung finde ich zum Beispiel, dass auf den Abreiteplätzen kaum noch zu hart geritten wird, was meiner Meinung nach an der Arbeit der Stewards liegt. Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass früher oft die Junior Pleasure als die wichtigste Klasse des Turniers gehandelt wurde und dass inzwischen jedoch der Sieg im Senior Trail oder der Senior Western Riding für viele Trainer an oberster Stelle steht. Schön daran finde ich, dass die Pferde dadurch langfristiger trainiert werden und die Ausbildung wieder mehr in den Fokus gegenüber ausschließlich dem Talent des Pferdes rückt.
Wenn ich etwas ändern könnte, würde ich ein Richterbewertungssystem einführen, bei dem schlechte Richter aussortiert werden können und ich würde Lahmheitsprüfungen vor dem Reiten auf den Abreiteplätzen einführen.

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