Golden Series Showmanship Reserve Champion: Nicola Eger & Suddenly Wise N Good

Bild: ak photographics

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TSL: Nicola, you have done great in this year’s Golden Series Showmanship classes although this was your first season showing at the big shows in Kreuth. Can you tell our readers a little bit more about yourself and your horse Suddenly Wise N Good?

Nicola Eger (NE): My horse Suddenly Wise N Good aka Elsa is a five-year-old mare. I am 13 years old. We have bought Elsa as a two-year-old. She did her first show when she was three, but we only did Halter. I have shown at EWU shows in the past years. We are under the guidance of Caro Lenz since the Bavarian Championship.

TSL: What makes your horse special?

NE: She always tries to give 100 percent. Even if she is tired, she does that. Besides that, she is a really funny horse – you should see her!

TSL: How did you feel in the Series finals? Anyone you would like to thank?

NE: Until Saturday, I was really calm at the show, but then I got really nervous, walked through the pattern all the time and was worried, I would forget something or mis-match my lines. When I was warming up Elsa, she felt great. I felt really good during my run, the music fit and it all went well. I was so happy with Elsa and me, we gave our best. Since there were so many great people in the class, I was aiming for top ten. I would have never imagined becoming Reserve Champion – I was speechless. I really want to thank my parents for everything they do for me and Caro Lenz who is such a great trainer. And thanks to everyone who helped!

TSL: What do you like about Showmanship?

NE: I have always loved this event! You have to be really accurate with your body language, make sure to focus and still show during the class. When I started doing Showmanship with Elsa, I realised how working on the ground strengthened our team work and the trust we have in each other.

TSL: You have done the big VWB shows for the first time this year. What do you like about them?

NE: I really like them! They are well organized, the atmosphere is great, the people are so nice and the facility in Kreuth offers perfect conditions to have a great show. I like the Series classes in particular. They are so competitive and fun to watch!

TSL: Do you have any goals or dreams?

NE: During the winter and beginning of the season, Elsa was behaving like a teenager which is why I mainly did Showmanship so far this year. Therefor, one of my goals is to ride a Hunter under Saddle class at the ECQH. Another big dream of mine is to be a team member of Team Germany at the Youth World Cup one day.

TSL: Do you have any idols or role models?

NE: There are so many great trainers, amateurs and youth riders! You can always learn something if you pay attention. I am really impressed by great allrounders that are highly competitive riders in many events.

TSL: Are there things you do not like about this industry?

NE: Jealousy. I don’t like people that are jealous of other people’s success as I think that everybody has to work hard to be successful. But, I guess jealous people are everywhere and you need to cope with it.


TSL: Nicola, Du hast dieses Jahr immer sehr starke Leistungen in der Golden Series Showmanship gezeigt, obwohl du erst seit diesem Jahr auf den großen VWB Shows showst. Kannst Du den Lesern, die Dich vielleicht noch nicht so gut kennen, mehr von Dir und Deinem Pferd erzählen?

Nicola Eger (NE): Mein Pferd Suddenly Wise N Good aka Elsa ist fünf Jahre und ich bin 13 Jahre alt. Wir haben Elsa gekauft als sie zweieinhalb war. Mit drei Jahren war sie auf ihrem ersten Turnier, wo wir allerdings nur Halter gestartet sind. Die ganzen vergangenen Jahre bin ich nur bei der EWU gestartet. So auch letztes Jahr mit Elsa. Seit den Bayerischen Meisterschaften trainieren wir bei Caro Lenz.

TSL: Was macht Dein Pferd für Dich besonders?

NE: Sie versucht so gut wie immer, einhundert Prozent für mich zu geben. Auch, wenn sie bereits voll müde ist, gibt sie noch ihr Bestes. Außerdem ist Elsa wirklich ein sehr lustiges Pferd, man muss sie einfach mal erlebt haben.

TSL: Wie hast Du Dich im Finale der Series gefühlt und bei der Siegerehrung? Willst Du Dich bei jemandem bedanken?

NE: Bis Samstag war ich ziemlich entspannt, aber dann wurde ich doch extrem nervös, bin ständig das Pattern durchgegangen und war in ständiger Sorge, etwas zu vergessen oder schlecht einzuteilen. Als ich Elsa dann vor der Prüfung warm machte, merkte ich gleich, dass sie gut drauf war. Während meines Laufs hatte ich ein gutes Gefühl, die Musik war gut und alles hat gepasst. Ich war sehr zufrieden mit Elsa und mir, wir haben unser Bestes gegeben. Bei all den top Startern war mein Ziel es in die Top 10 zu schaffen. Dass wir dann Reserve Champion wurden, hätte ich mir nie vorstellen können, ich war einfach sprachlos. Besonders bedanken möchte ich mich natürlich bei meinen Eltern, die mir das alles ermöglichen und mich immer unterstützen sowie bei Caro Lenz, die uns super trainiert. Und bei Allen, die auf die eine oder andere Weise auch mitgewirkt haben!

TSL: Was gefällt Dir denn an der Showmanship als Disziplin?

NE: Showmanship hat mir schon immer viel Spaß gemacht! Man muss ganz präzise in seiner Körpersprache sein, immer den Überblick behalten und während der Prüfung zusätzlich noch zum Showen kommen. Als ich mit Elsa letztes Jahr angefangen habe, zu trainieren, merkte ich sofort, wie gut die Arbeit vom Boden generell für unsere Zusammenarbeit war und unser gegenseitiges Vertrauen ineinander stärkte.

TSL: Du warst auf jeder großen VWB Shows dieses Jahr – was gefällt Dir an diesen Shows?

NE: Die Shows gefallen mir total gut. Alles ist top organisiert, die Stimmung ist super, es sind nette Leute da und die Bedingungen in Kreuth sind einfach optimal. Besonders mag ich die Series Klassen! Das Niveau ist so hoch, es ist wirklich interessant zuzuschauen.

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TSL: Hast du Pläne oder Ziele für die Zukunft?

NE: Über den Winter und zu Beginn der Saison war Elsa ist einer sehr pubertären Phase, weshalb ich dieses Jahr bisher quasi nur Showmanship gegangen bin. Deshalb ist mein nächstes Ziel, auf der Europameisterschaft in der Hunter under Saddle zu starten. Ein großer Traum von mir ist, einmal ein Teammitglied des Youth World Cups zu sein.

TSL: Hast du Vorbilder aus der Reitszene, an denen Du Dich orientierst?

NE: Es gibt viele tolle Trainer, Amateure und auch Jugendliche! Man kann fast überall etwas mitnehmen, wenn man aufmerksam ist. Besonders beeindruckt bin ich aber von echten Allroundern, die flexibel und disziplinenübergreifend auf hohem Niveau reiten.

TSL: Gibt es Dinge an der Reitszene, die Dir nicht gefallen?

NE:  Neid… Ich mag es überhaupt nicht, wenn Leute neidisch auf Erfolge sind, denn jeder musste in der Regel hart für seine Erfolge arbeiten. Allerdings denke ich, dass es überall Neider gibt und man nur lernen muss, damit umzugehen.

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