Trainers Around The World – Part IV

She is a multiple Regional Champion in Germany and has coached her clients to being named Regional Champions – especially in Showmanship – as well. We have talked to German trainer Stefanie Kuhn.

TSL: Can you introduce yourself and tell our readers how you got involved with riding?

Stefanie Kuhn (SK): Sure! My name is Stefanie Kuhn, I was born in 1987. I grew up in an animal loving family — but not one was interested in horses, let alone in riding as a sport. But I was a horse-addict from early on and I really wanted to ride. I quickly got interested in the Western events, but in these days, it was not easy to find a trainer or instructor. I was lucky, however, and I became a horse owner by the age of 14. It was not a broke, experienced Senior horse, but — and that was really irrational — a little mare called Dashing Jeanny that was just born. That is how my journey started.

Stefanie and her horse Moonlite Career; picture: Equi Shot

TSL: Why did you decide to become a trainer?

SK: I was really interested in they way horses and riders were trained when I was younger and I realized that that is what I wanted to do with my life. I love training horses and working with people who want to learn. It is always great to see horse and rider becoming a team — and I love being a part of their journey.

TSL: Which events do you specialize in?

SK: All the pattern events and the in-hand classes. I love the exact way of riding you need when riding a Horsemanship or Trail class as well as the exact execution of the maneuvers that is needed when performing Showmanship or Trail in Hand (editor’s note: Horsemanship and Showmanship are open for trainers as well at the EWU shows in Germany.). I also specialize in all the basics young horses need to know — whether it is under saddle or in hand, I train all horses together with their owners.

Stefanie (on the right) coaching a client.

TSL: You do a lot of EWU shows — what differences do you see compared with AQHA?

SK: I like both associations equally. I prefer the youngsters program of the EWU, because it allows young horses to get used to the show life as a four-year-old. I also like the qualification mode for the German Open as well as the classes at that show, because they have a large number of competitors. On the contrary, I like the in-hand classes the DQHA offers for two- and three-year-old horses. Furthermore, I love how people at the AQHA shows have a whole lifestyle around showing. Plus, you can really play out your addiction if you are a fashion victim.

TSL: Things you wish would improve in the industry?

SK: All in all I miss fairness towards our four-legged friends. It starts with questionable ways of training and over-ambitious riders and ends with the fact that some show horses never get turned out. Everyone wants to improve — according to the motto “higher, faster, further”. Which is not to be condemned per se, but you have to accept limits — both physically and mentally. The horse should not suffer from the rider’s ambition.

TSL: Something most people don’t know about you?

SK: I can be really messy at home — my poor husband has to suffer from this.

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Sie ist selbst mehrfach Landesmeister BaWü und auch ihre Kunden konnten diesen Titel – vor allem in der Showmanship – schon gewinnen. Stefanie Kuhn und ihre Stute Moonlite Career holten 2018 außerdem die Bronzemedaille im Jungpferde Trail auf der German Open und wurden 4. in der Basis. Wir haben uns mit Stefanie unterhalten.

TSL: Kannst Du Dich vorstellen und erzählen, wie Du zum Reitsport gekommen bist?

Stefanie Kuhn (SK): Sehr gerne! Ich heiße Stefanie Kuhn und bin 1987 geboren. Aufgewachsen bin ich in einer Familie, die zwar tierlieb ist, aber mit Pferden nichts am Hut hat, geschweige denn  mit dem Reitsport. Trotzdem hat mich der „Pferdevirus“ schon als Kind gepackt und ich wollte unbedingt reiten lernen. Dass mich speziell das Westernreiten faszinierte, stand auch sehr schnell fest, nur war es vor vielen Jahren gar nicht so einfach, eine Reitschule zu finden, die das anbietet. Mit etwas Glück wurde ich dann doch fündig und bereits im Alter von 14 Jahren stolze Pferdebesitzerin. Natürlich nicht, wie man meinen sollte, von einem älteren, erfahrenen Pferd, sondern, völlig unvernünftig, von einer kleinen, gerade auf die Welt gekommenen, Quarter Horse Stute namens Dashing Jeanny. So begann für mich die Reise in die „Pferdewelt“. 

Stefanie und ihr Pferd Moonlite Career; Bild: Equi Shot

TSL: Wie kam die Entscheidung, Trainer zu werden?

SK: Schon als Jugendliche habe ich mich mit der Ausbildung von Pferden und Reitern beschäftigt und für mich war schnell klar, dass ich das später einmal professionell ausüben möchte. Es macht mir einfach unglaublich viel Spaß, Pferde zu trainieren und mit Menschen zu arbeiten, die etwas lernen möchten. Es ist jedes mal aufs Neue toll, zu sehen wenn aus Reiter und Pferd ein Team wird und ich diese Entwicklung aktiv begleiten darf.

Stefanie (r.) beim Unterrichten

TSL: Welche Disziplinen sind Dein Schwerpunkt?

SK: Das sind ganz klar die Pattern-Klassen und alle „in Hand“-Disziplinen. Ich mag das präzise und genaue Reiten im Trail oder einer Horsemanship genauso gerne wie das exakte Ausführen der Manöver in einer Showmanship oder einem Trail in Hand (Anm. d. Red. Bei der EWU sind Horsemanship und Showmanship auch für Trainer offen.). Ebenso ist das Basistraining und die Ausbildung junger Pferde ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Ob zunächst an der Hand, oder später unter dem Sattel, ich bilde die Pferde gemeinsam mit ihren Besitzern aus. 

TSL: Du showst viel bei der EWU – wo siehst Du Unterschiede zur AQHA?

SK: Mir gefallen beide Verbände auf ihre eigene Art und Weise. Ich showe gerne bei der EWU, da mir deren Jungpferdeprogramm einfach sehr gut gefällt. Es bietet eine tolle Möglichkeit, junge Pferde erst vierjährig unter dem Sattel an das Turnierleben zu gewöhnen und mir gefallen der Qualifikationsmodus für die German Open sowie die vollen Klassen dort. Ergänzend hierzu finde ich das Angebot der DQHA mit den verschiedenen In Hand-Klassen für zwei- und dreijährige Pferde toll. Auch gefällt mir persönlich, dass der Lifestyle auf den AQHA Shows doch noch einmal einen Tick intensiver gelebt wird und man sich als „Fashion-Victim“ richtig austoben kann.

TSL: Wo würdest Du Dir Verbesserungen in der Szene wünschen?

SK: Alles in allem vermisse ich auf den Turnierplätzen doch immer wieder die Fairness unserem vierbeinigen Partner gegenüber. Das fängt bei diversen Trainingsmethoden und verbissenen Reitern an und hört damit auf, dass manche Turnierpferde noch nie eine Koppel betreten durften. Jeder möchte sich immer weiterentwickeln und stets noch ein bisschen „höher, schneller und weiter“ kommen. Daran ist auch nichts verwerflich, solange Grenzen, ob physische oder psychische, akzeptiert werden und das Pferd nicht unter diesem Ehrgeiz leiden muss.  

TSL: Eine Sache, die die wenigsten über Dich wissen?

SK: Oh je … Ich bin zum Leidwesen meines Ehemannes zuhause nicht wirklich ordentlich und lasse gerne mal alles „stehen und liegen“.

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