Stefanie Bubenzer is Most Valued Professional 2018

Stefanie Bubenzer is an International DQHA Champion, European Champion and — since a few week — AQHA’s Most Valuable Professional Horsewoman 2018. She is always eager to keep the AQHA industry in Europe up-to-date — although she never even wanted to become a horse trainer.

Steffi was planning on becoming a vet, but did not get accepted at a university right away: “Since I could not get into uni after graduating from high school, I decided to spend some time abroad. I had been doing all-round events with a leased horse for a while, so it seemed like a great idea to combine my stay abroad with horses. First, I got to visit Cutting trainer Teddy Johnson and after that — with some luck — I ended up at Highpoint Performance Horses,” Steffi told us.

Back home, Steffi received an offer to work as an assistant trainer at the facility she used to train herself: Schlossburg Stables run by Carl Fidler. “I handed in my Amateur card and went on to stay in the US and Italy and did lots of clinics.”

Stefanie Bubenzer, picture: The Showlife

In 2006, Steffi was named Professional Horsewoman — the youngest ever to that point. “I got in touch with the programme in the States and really could identify myself with it. Ten years ago, trainers in Germany did not communicate the way they do now. The hashtag #aqhaproud we use today was then embodied in the Professional Horsemans Program and that was what got me interested,” Steffi says. Whoever applies as Professional Horseman should identify himself with a certain code of ethics — manners, professionalism, supporting the AQHA and of course animal welfare —, furthermore as with any job interview, applicants have to hand in a CV. Two other Professional Horsemen, two clients and the AQHA National Director have to recommend the respective applicant. “Charlie Cole encouraged me to apply for the program — although I was sure I was too young.”

Steffi and Its A Blue Honor

After becoming a Professional Horsewoman, Steffi realized that not everything that worked in the States would work in Europe. “Even though, our sport is rooted in the US, Europe is way different with respect to animal welfare, legal system, mentality, tax system and health care — which means we cannot simply transfer every AQHA program.” Especially, because Europe is more progressive in some points: “First of all, Europe is way more progressive with respect to animal welfare. In Europe, there are other tasks: The Pros have to be a role model, spread knowledge and rules, support show managers, develop sets of rules that everyone can understand and apply.” Whenever Steffi compares her first years as a Pro to today, she realizes how much the support among trainers within the industry has grown. “Our industry can really benefit from that!”

One essential feature of the pro programm: respecting the horse. This is something all riders should live up to — especially Youth kids. Steffi is very eager to include her clients in all sorts of pro activities: “It is very important to me to have my clients respect each other and other people — but even more respect the horse. Even if that means cancelling a class and not getting a ribbon,” Steffi stresses and adds: “Kids and young people can learn so many things by treating a horse with respect and I think it is the trainers’ task to lead the young ones the way.”

Steffi Bubenzer has reinvented the DQHA Professional Horseman Program, initiated the DQHA trainer meeting, is a member of the DQHA sports committee and organizes a lot of Ride the Pattern clinics. She is an AQHA, APHA, NSBA, ApHC and WRR judge. Steffi states that she is very happy how her ideas and effort have been honoured by this award: “I am very happy that the members chose to vote for me and I want to thank the DQHA for the great teamwork during the past years.”

______________________________________________________________

Stefanie Bubenzer ist Internationaler DQHA Champion, Europameister und seit Neuestem auch AQHA Most Valuable Professional Horsewoman 2018. Sie versucht stetig, den AQHA-Sport in Europa voranzubringen – dabei wollte sie nicht einmal Trainerin werden.

Eigentlich wollte Steffi Tiermedizin studieren, nur das mit dem Studienplatz klappte leider nicht, wie geplant: „Nachdem ich nicht direkt nach dem Abitur einen Studienplatz für Tiermedizin bekam, wollte ich gerne einige Zeit im Ausland verbringen. Da ich zu dem Zeitpunkt schon mit meiner damaligen Reitbeteiligung bei der EWU im All-Around Bereich geritten bin, war es naheliegend, den Aufenthalt mit Pferden zu kombinieren. So bin ich zunächst bei Cutting Trainer Teddy Johnson gelandet und dann durch ziemlich viel Glück bei High Point Performance Horses“, erzählt Steffi.

Wieder zuhause bekam Steffi eine Stelle als Co-Trainer auf der Anlage angeboten, auf der sie vorher selbst trainiert hatte: Schlossburg Stables, unter der Leitung von Carl Fidler. „Ich habe meine Amateurkarte abgegeben und es folgten eine Reihe von weiteren Aufenthalten in den USA und Italien und unzählige Kurse.“

2006 wurde Steffi als jüngstes Mitglied zum Professional Horseman ernannt. „In den USA bin ich auf das Programm aufmerksam geworden und konnte mich damit sehr gut identifizieren. Vor zehn Jahren waren die Kommunikation und der Zusammenhalt zwischen den Trainern in Deutschland längst nicht so gut, wie es in den USA völlig normal war. Was heute unter #AQHA oder #DQHAproud publiziert wird, verkörperte damals schon das Professional Horseman Programm. Das hat mich sehr interessiert. „, erzählt Steffi. Wer sich als Professional Horseman bewerben will, sollte sich mit dem Code of Ethics identifizieren können – korrektes Geschäftsgebaren, professionelles Auftreten, Unterstützung der AQHA und natürlich der Tierschutz -, außerdem werden, wie in anderen Bewerbungsgesprächen auch, die vorherigen Erfahrungen und Referenzen abgefragt. „Charlie Cole hat mich damals dazu ermutigt, mich zu bewerben, obwohl ich mich eigentlich noch zu jung fand.“

Stefanie Bubenzer, picture: The Showlife

Sobald Steffi Pro war, wurde ihr klar: Nicht alles, was im US-Programm sinnvoll war, konnte auf Europa angewandt werden, betont Steffi. „Denn auch, wenn der Sport seinen Ursprung in den USA hat, unterscheiden wir uns im Tierschutz, Rechtssystem, Mentalität, Steuer- und Gesundheitswesen immens, wodurch wir nicht alle Projekte /Programme der AQHA übernommen können und wollen.“ Denn in vielen Dingen ist Europa den Staten sogar voraus: „Europa ist vor allem im Gegensatz zu den USA deutlich weiter beim Thema Animal Welfare. Hier ist es definitiv Aufgabe der Pros, Vorbild zu sein, Regeln und Kenntnisse weiter zu geben und beispielsweise Turnierveranstalter bei der Umsetzung von Abreiteregeln zu unterstützen, aber auch dabei zu unterstützen, Regeln und Systeme zu entwickeln, die für Turnierteilnehmer, aber auch den Freizeitreiter zu verstehen und umzusetzen sind. “ Im Vergleich zu Steffis Anfangsjahren hat sich der Zusammenhalt unter den Trainern ihrer Ansicht nach immens gesteigert. „Das hat definitiv dem Sport und der AQHA/DQHA und auch den Trainern und Richtern sehr gut getan.“

Ein wichtiger Teil des Pro-Programms: die Herangehensweise an den Partner Pferd. Dies sollten möglichst viele Reiter nach dem Programm der Professional Horseman leben – gerade jüngere Reiter. Auch Steffis Kunden werden regelmäßig in Aktivitäten des Programms eingebunden: „Mir ist es in der Tat sehr wichtig, dass meine Kunden untereinander als auch mit anderen Reitern respektvoll und professionell umgehen.“ Und trotz allem, was den Menschen angeht, steht das Pferd immer an erster Stelle. „Auch wenn dabei auf eine Schleife oder Klasse verzichtet werden muss“, betont Steffi und ergänzt: „Vor allem die Jugendlichen können durch einen respektvollen Umgang mit Pferden extrem viel lernen und ich finde, dass es die Aufgabe der Trainer ist, die Jugendlichen korrekt anzuleiten.“

Steffi Bubenzer hat das DQHA Professional Horseman Programm neu aufgelegt, das DQHA Trainermeeting initiiert, ist Mitglied des DQHA Sportausschusses und organisiert regelmäßig Ride The Pattern Clinics. Sie hat außerdem die Richterkarte der AQHA, der APHA, NSBA, des ApHC und WRR. Dass ihre Bemühungen und neuen Ideen so gut ankamen und letztlich zur Auszeichnung MVP of the Year 2018 geführt haben, freut Steffi sehr: „Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, als ich erfahren haben, dass die Mitglieder mich gewählt haben. Außerdem freut mich die positive Zusammenarbeit mit der DQHA, die mich und meine Meinung immer miteinbezieht.“

Du magst vielleicht auch