From Western Events to Jumping

About 15 to 20 years ago, most people who showed at Western horse shows, were people who “switched”. People who started riding dressage horses or hunter jumpers and then got involved with the Western riding industry. Julia Schlömp, however, did it the other way round. She quit the allround events and is now showing at show jumping events.

Julia’s four-legged friend for years was – as with many people in our industry – a Quarter Horse. “Twister was by my side from the day he was born until September 2019,” Julia told us. “We grew up together, we learned and we did allround shows together.” Twister was Cowhorse bred, but did well in the allround classes: “He always gave his best. He was the kind of horse every rider wants,” Julia says.

Julia and Twister; picture: VS Fotoart

Despite being an allround rider, jumping has always been a part of her life. “I have always loved to jump. But my Mom did the Western events, so we got a Western horse. But I still did some jumps with our former Quarter Horse mare.” This mare was the dam of Twister – and he as well had to jump from time to time. “I even showed him at a show jumping event,” Julia says.

Julia and Twister at a jumping event, picture: Carola Fincke

Three years ago, she got a “real” jumping horse from her aunt: a mare called Triene. Triene was the one who really fueled the passion for jumping within Julia. “When we finished our first course last year, I immediately knew: This is what I want.”

Julia says, she can trust Triene 100 percent and that she is never scared of jumping. “There was an incident last year when a girl fell on the obstacle.” But with the help of her trainer and a friend, Julia was able to overcome the fear this experience had ignited.

Julia and Triene, picture: VS Fotoart

Going from Western events to jumping was a big change, Julia recalls. “I had to learn to not ride with such long rein and to put my knees closer to the saddle.” She says that jumping helped her with her body position in the saddle. “I also taught Triene to be more sensitive to the cues I give with my body.”

Julia is currently a level 6 rider – and if there was no corona crisis she’d be doing the riding badge right now in order to get on level 5. Her first season as a hunter jumper in 2019 was very successful: “One victory, two second places, nine placings out of 19 times shown and 65 points – that was a really good start.” Julia would like to thank her friends Anne Corell and Angelina Siemon who have continuously supported her.


Es gab Zeiten, da waren die meisten Westernreiter in Europa sogenannte Umsteiger: Menschen, die mit klassischem Reitunterricht anfingen und dann irgendwie auf das Westernreiten kamen. Bei Julia Schlömp ist es genau andersherum: Sie hat den Westernsport vorerst ad acta gelegt und startet nun auf Springturnieren.

Lange Jahre war an Julias Seite – wie bei vielen Westernreitern – ein Quarter Horse zu finden: „Twister, so hieß mein Wallach, war von seiner Geburt bis zum September 2019 an meiner Seite“, erzählt Julia. „Wir sind zusammen aufgewachsen, haben zusammen gelernt und sind im Westernsport und auf Turnieren groß geworden.“ Twister war aus einer Cowhorse-Linie, doch: „Er hat immer alles für mich gegeben und so waren wir auch in den Allround-Disziplinen bis LK2 immer platziert. Er war wirklich ein Pferd, wie es sich jeder Reiter wünscht“, erinnert sich Julia.

Julia und Twister, Foto: VS Fotoart

Trotz des Westernreitens war der Springsport immer ein Thema in Julias Leben: „Ich bin schon immer gerne gesprungen. Meine Mutter ist allerdings Western geritten und so zog ein Westernpferd bei uns ein. Auch unsere ehemalige Stute musste jedoch mit mir springen.“ Aus dieser Stute war auch Julias Pferd Twister – der trotz seiner Erfolge in den Allroundklassen auch ab und an einen Ausflug in den Springsport machte: „Mit ihm bin ich sogar ein E-Springen gestartet“, sagt Julia.

Julia und Twister beim E-Springen; Foto: Carola Fincke

Vor etwa drei Jahren trat dann ein „richtiges Springpferd“ in ihr Leben: „Das hat mir meine Tante zur Verfügung gestellt.“ Und dieses Pferd hat das Springfieber endgültig geweckt: „Als ich letztes Jahr aus unserem ersten Parcours gekommen bin, war mir sofort klar: Das ist das, was ich will“, erzählt Julia.

Triene, so heißt die Stute, vertraut Julia blind. Angst vor dem Springen hatte sie nie. „Letztes Jahr kam es allerdings mal zu einem Zwischenfall, da ist ein Mädchen in einen Oxer gestürzt.“ Diese Angst oder Blockade konnte Julia laut eigener Aussage durch ihre Trainerin und eine Freundin wieder überwinden.

Julia und Triene, Foto: VS Fotoart

Trotzdem war der Übergang in den Springsport eine Umstellung: „Ich musste lernen, nicht mehr am sehr langen Zügel zu reiten und auch die Knie am Pferd zu haben, war anfangs sehr ungewohnt.“ In der Vergangenheit hat sie, so erzählt es Julia, eher vom Springsport beim Westernreiten profitiert als andersherum: „Mir hat das regelmäßige Springen geholfen, meinen Sitz zu verbessern. Nun habe ich Triene so weit umgestellt, dass sie sehr fein auf den Sitz reagiert und an der Hand auch auf Körpersprache.“

Momentan ist Julia in der Leistungsklasse 6 – und wäre da nicht Corona, würde sie das Große Reitabzeichen machen, um eine Leistungsklasse aufzusteigen. Trotzdem war sie im ersten Jahr als Springreiterin – also 2019 – sehr erfolgreich: „Ein Sieg, mehrere zweite Plätze, neun Platzierungen bei 19 Starts und 65 Leistungspunkte sind schon einmal ein guter Einstieg.“ Besonders dankbar ist Julia ihren Freundinnen Anne Corell und Angelina Siemon, die sie immer unterstützt haben.

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