A Special Kind Of World Show: Equestrians for Equality

During the Corona pandemic, certain kinds of trends emerged: baking banana bread, doing Zoom parties and – when it comes to horses – competing in virtual horse shows. One advantage of those shows: They were open to anyone. And our sport should be in general – that is what Nadia Aslam thinks. She is not only a writer for the FEI and Show Horse Today, but has also founded a special project called Equestrians for Equality. She has told The Showlife all about it and the World Show they are planning.

Can you tell us a little bit about the project and the World Show you are planning?

Absolutely, so Equestrians for Equality is a project that was formed in 2020 to increase diversity and accessibility within equestrian sport; this was really brought to the forefront for many of us with the horrendous police brutality that we witnessed in the US, which opened up a dialogue on race and privilege in many areas – from day to day life to sporting endeavors such as equestrianism. The World Show by Eq for Eq aims to practice what they preach – that equestrianism can be accessible for all if we just put the work in. Open to every rider of every level, there’s a class for everyone, and if there isn’t – they want to hear from you so that they can be sure to add more in the future!

Nadia Aslam

When is the deadline to submit videos?

They just extended their deadline today to the 28th of February to give people time post-holidays to get out to the barn and get riding again.

Cédric Leroux from Belgium is one of the judges – how did he get involved?

We invited Cedric to join our judging team, knowing that he too stands for equality in equestrianism. Cedric is an absolute gem who doesn’t just talk the talk, but he walks the walk of making equestrianism accessible – with years and years of focusing on helping our young riders, and what a job he has done. His reputation as being one of the nicest guys in the industry is widely known, and we couldn’t be more proud to have him as part of our team for The World Show to Change The World!

Why do you think equality is a topic we should talk more about in our industry?

I think it’s imperative that we discuss the topic of equality because, without great riders, great trainers, and great equestrian pros – our industry can’t be at its strongest. But it’s not just growing up in an equestrian community and having access to a horse that dictates whether you’re going to grow up and be a naturally talented, passionate, and hard-working equestrian. Everyone deserves to have access to the sport, and while I understand that there are, of course, prohibitive costs, we can’t simply say that it is the way it is. We need to innovate, adapt, and above all – be welcoming to anyone with interest in our incredible sport.


Während der Corona-Pandemie haben sich weltweit bestimmte Trends entwickelt: Bananenbrot zu backen oder Zoom-Partys zu feiern. In der Reitszene haben vor allem virtuelle Turniere über den Lockdown hinweggetröstet. Der Vorteil daran: Jeder konnte teilnehmen. Meist waren sie rasseoffen, man war nicht an einen Ort gebunden und musste sich nicht qualifizieren. Jeder kann daran teilnehmen – das ist auch der Hintergedanke bei einer ganz besonderen „World Show“, entwickelt von Equestrians for Equality. Wir haben mit der Gründerin Nadia Aslam gesprochen, die selbst auch reitet und unter anderem für die FEI und Show Horse Today schreibt.

Nadia, kannst du uns etwas über „Equestrians for Equality“ und die dazugehörige World Show erzählen?

Gern! „Equestrians for Equality“ ist ein Projekt, das 2020 gegründet wurde, um die Diversität im Reitsport zu erhöhen und den Zugang zu erleichtern. Für viele von uns wurde das durch die zunehmende Polizeigewalt in den Staaten immer deutlicher – denn diese Entwicklungen haben eine Diskussion über Rassismus und Privilegien bestimmte Bevölkerungsgruppen ausgelöst. Diese Privilegien werden in verschiedenen Lebensbereichen deutlich und eben auch im Reitsport. Unsere World Show soll daher darauf abzielen, dass Reitsport für alle zugänglich ist – solange wir dafür sorgen. Unsere World Show ist offen für Reiter und Reiterinnen aller Leistungsklassen, es gibt Klassen für alle – und falls nicht, meldet euch, damit wir sie in Zukunft anbieten können.

Bis wann kann man Videos einreichen?

Die Deadline ist am 28. Februar, es ist also noch ausreichend Zeit, sich im Stall filmen zu lassen.

Einer der Richter ist Cédric Leroux, der auch in Europa als Richter und Allround-Trainer bekannt ist. Wie kam es dazu, dass er Teil des Projekts wurde?

Wir wollte Cédric als Richter haben, da er für Gleichberechtigung im Reitsport steht. Er ist ein absolutes Juwel, das nicht nur davon spricht, den Reitsport zugänglicher zu machen, sondern aktiv dafür sorgt. Er hilft seit Jahren jungen Reiterinnen, den Weg in den Sport zu finden und ist dabei sehr erfolgreich. Er ist bekannt dafür, eine der freundlichsten Personen in der Szene zu sein, also sind wir natürlich stolz, dass er bei diesem Projekt dabei ist.

Warum ist euch das Thema Gleichberechtigung im Reitsport so wichtig?

Ich denke, dass es wichtig ist, weil unsere Szene von tollen Trainer, tollen Reiterinnen und Reitern und Profis auf dem Gebiet der Pferde lebt. Aber um gut zu reiten oder gut mit Pferden umzugehen, muss man nicht zwingend von Kindesbeinen an Teil dieser Szene sein. Auch Leute, die keinen Zugang zu Pferden haben, können tolle, talentierte und leidenschaftliche Reiterinnen und Reiter werden. Alle sollten einen Zugang zu diesem Sport haben – und natürlich sind da Kosten, die viele daran hindern. Aber das sollte kein Grund sein, ihnen den Zugang zu diesem Sport zu verwehren. Wir müssen kreativ werden, uns anpassen und vor allem müssen wir alle freundlich aufnehmen, die Interesse an unserem wunderbaren Sport zeigen.

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