Das sind die neuen DQHA Shows in Hessen

Ein ganz neues Turnier mit aufregenden Klassen: Das soll hinter den neuen Shows in Hessen stecken, die seit Wochen als Veranstaltung durch Facebook geistern. The Showlife hat sich angeschaut, was dahinter steckt und ist auf eine überzeugte Starterin und einen sehr bekannten „Angel behind the scenes“ gestoßen.

Aber zunächst einmal die hard facts: Beide Turniere sollen in Alsfeld in Hessen direkt an der A5 stattfinden. Das Midsummer Classic findet in vier Monaten, vom 22. bis zum 24. Juni, statt. „Neben den bewährten AQHA Klassen gibt es zusätzlich rasseoffene Klassen mit Hunterklassen, Grand Prix Trail, Trail in Hand und Showmanship, diese drei Grand Prix sind Jackpot Klassen mit 80% Payback und zusätzlich Sponsoring“, verrät Alexandra Klee von der DQHA Hessen. „Dann gibt es drei neue Non Pro Klassen: die ALL IN Western, Hunter und Hand. Das sind Kombi Klassen, die ‚Western‘ besteht aus Trail und Horsemanship, die ‚Hunter‘ aus Hunt Seat und Vorbereitung zur Hunter Hack – mit maximal 40cm Erhöhung – und die ‚Hand‘ ist eine Kombi aus Showmanship und Trail in Hand.“ Gerichtet wird die Midsummer Classic von Sandra Schmitz und Stefanie Bubenzer.

Auf der Anlage in Alsfeld finden die Teilnehmer auch alles, was man sich von einer guten Show erwartet:  „Zentrale Lage direkt an der A5, Showarena 20×60 mit Tribüne und top All Around Boden, ähnlich wie im Aachener Dressurstadion, Abreitehalle direkt am Hinterausgang, zwei Stallgassen mit Festboxen, ansonsten ein Stallzelt mit breiter Stallgasse, ein sauberes, befestigtes Areal, einen großen Parkplatz und vor allem kurze Wege“, zählt Alexandra auf.

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Bekannt ist die DQHA Hessen vor allem für die DQHA Mitte Futurity, die früher immer in Erbach stattfand und dieses Jahr auch in Alsfeld sein wird. Ein Turnier, das auch Franca Bartke überzeugt hat: „Die Shows sind von uns aus gut zu erreichen und da ich die letzten Jahre noch eine weitere Regio Futurity – zusätzlich zur Süd – geplant hatte, kam mir die neu aufgezogene Regio Futurity Mitte sehr entgegen. Das Show- Team ist extrem bemüht, geht auf die Wünsche der Teilnehmer ein und sucht auch den direkten Kontakt der Teilnehmer um Feedback zu erhalten.“ Das Feedback von Franca Bartke trug unter anderem auch dazu bei, dass es dieses Jahr nicht nur die Mitte Futurity, sondern auch das Midsummer Classic in Alsfeld geben wird. „Ich hatte letztes Jahr den Wunsch eines weiteren Turnieres in der Größenordnung einer Regio Futurity geäußert und habe mich sehr gefreut, dem Team mit Anregungen zur Seite stehen zu können. Ich bin begeistert, was das Show- Team in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat und freue mich, dass es schon 2018 zu diesem Turnier kommt.“

Franca Bartke (links) letztes Jahr auf der Mitte Futurity; Bild: ak photographics
Franca Bartke (links) letztes Jahr auf der Mitte Futurity; Bild: ak photographics

Aus beiden Turnieren – Midsummer Classic und Regio Futurity Mitte – werden dann Allround Champions geehrt. Letztere wird vom 7. bis zum 9. September stattfinden. „Hier werden die selben Klassen wie beim Midsummer Classic, sowie Futurity und Maturity Klassen ausgeschrieben“, erklärt Alexandra. „Wir ehren aus beiden Turnieren die Gesamt-All-Around Champions mit Trophies in Open, Amateur, Novice Amateur, Youth und Rasseoffen. Und zusätzlich werden bei den DQHA Hessen Mitgliedern zehn Highpoint Champions geehrt.“

Alexandra Klee; Bild: ak photographics
Alexandra Klee; Bild: ak photographics

Wer ein komplett neues Turnier auf die Beine stellen will, braucht gute Helfer: Und in Hessen hat man sich gleich die richtigen Profis an Land gezogen. Neben Martin Forchert, jedermanns Lieblings-Doorman aus Kreuth und Aachen, wird Marie-Paule Majerus das Showteam in Alsfeld unterstützen und sich um die Siegerehrungen kümmern. Bei der Mitte Futurity war sie vergangenes Jahr schon dabei, im internationalen Quarter Horse Sport kümmert sie sich seit Jahren um die Siegerehrungen und ist von den großen Turnieren nicht mehr wegzudenken: „In Bremen beim Kampmann Pferdesport Festival hat es so wirklich angefangen. Anja Martens und ich haben da die Siegerehrungen gemacht, organisiert wurde die Show damals von Carola und Uli Vey. Später kam dann in Kreuth die Pleasure Celebration dazu. Bei diesen Siegerehrungen konnte ich schon ein bisschen mehr machen, ein bisschen mit Musik das Ganze untermalen. Da kam mir Günther Alberding sehr zugute, den ich in Bremen kennengelernt habe und mit dem es wahnsinnigen Spaß macht, zusammen zu arbeiten. Günther macht die musikalische und technische Leitung weltweit auf den großen Spring-und Dressurturnieren und es ist toll, ihn auch in Aachen für die Q immer im Team zu haben“, erinnert sich Marie.

Marie ist immer mit vollem Einsatz bei der Sache
Marie ist immer mit vollem Einsatz bei der Sache

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Von solch jahrelanger Erfahrung dürfen jetzt auch die Teilnehmer an den Shows in Hessen profitieren: „Ich freue mich sehr, dass jetzt dieses Jahr die Hessen Shows dazukommen. Ich bin gespannt und hoffe, die Teilnehmer nehmen das Turnier gut an und die viele Arbeit, die sich die DQHA Hessen macht, wird belohnt. Ich habe schon zu Alexandra Klee gesagt, ich müsste bestimmt vorher noch ins Fitnesstudio, um die Tage zu überstehen.“ Denn der Job, den Marie auf den Turnieren macht, ist definitiv kein „9 to 5“-Job. Früh aufstehen, kurze Nächte, viel Stress. Marie ist trotzdem immer top organisiert: „Ich brauche den gewissen Druck, um das ganze so über die Bühne zu bringen, dass ich nachher zufrieden bin“, erklärt Marie. Zufrieden ist sie erst dann, wenn alles perfekt ist. Wer dann gewinnt, wenn Marie die Siegerehrung macht, kann sich sicher sein: Die Siegerehrung wird bis ins kleinste Detail abgestimmt und ist der Leistung definitiv angemessen – man fühlt sich noch ein Stückchen mehr als Gewinner, weil Maries Siegerehrung die Leistung perfekt inszeniert. Maries Ziel: Zusammen mit dem jeweiligen Showteam, allen Teilnehmern ein gutes Turnier bieten.

So wie in Hessen. „Die Teilnehmer können sich auf ein gutes Team, tolles Sponsoring und hoffentlich gutes Wetter freuen. Ich gehe auf  jedenfall mit Elan an die neue Herausforderung heran und freue mich auf jeden Einzelnen!“, sagt Marie. „Ein Highlight sind definitiv die tollen Sachpreise. Das Show Team hat sich in den letztes Jahren sehr ins Zeug gelegt und konnte immer hochwertige und sinnvolle Geld – und Sachpreise ausschütten“, stimmt Franca zu. Für sie allerdings nicht der einzige Grund, auf die Shows in Hessen zu fahren: „Mich spricht die Größenordnung dieser Shows sehr an. Das Turnier ist nicht so lang, nicht ganz so groß und anspruchsvoll wie Kreuth oder Aachen und vor allem bezahlbar. Aktionen wie Freistarts machen diese Shows auf für Jugendliche und Amateure sehr interessant. Ich plane, definitiv mit mehreren Pferden zu fahren, gerade auch um junge und unerfahrene Pferde an die Turniere heranzuführen, ohne den extremen Druck einer der großen Shows zu haben.  Zudem werde ich eine Showmanship Pattern – Clinic geben. Für solche Dinge fehlt leider oft die Zeit auf den großen Shows.“

Wer also auf die Shows in Hessen fährt, kann sich nicht nur auf tolle Preise, sondern auch extra Trainingsangebote wie Francas Showmanship-Clinic und den unterhaltsamsten Doorman der Welt freuen, sondern vor allem auf schöne, feierliche Siegerehrungen von Marie. (Und denkt dran: Gleich mit Outfit, Pferd und Hut kommen, dann ist Marie glücklich…)

 Mehr Informationen gibt zur Midsummer Classic gibt es auf Facebook und die Ausschreibung wird es am morgen, Mittwoch, 6.3., geben!

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