Daily Routine at the Barn: Part I

Juggling horses and your life as a DIY amateur can be quite challenging – so we figure: Why not make a series on this and let people explain how they handle it. Part I is about Mareike Asmussen who shares her love for horses with her husband. She has told us about their daily routine and training with their horses Cool Fairytale Emma and CL Undressed.

Mareike, what’s your profession?

I work in the field of social insurance and work at a health insurance company for 30 hours per week.

Mareike with her husband Alex and CL Undressed aka Willi, picture: buy-a-picture.de/Roberto Robaldo

At what kind of barn is your horse boarded and how much are you taking care of it by yourself?

Our horses have been living at the Circle L Ranch for three years now. They are fully taken care of, are turned out daily and they each have their own big stall with a paddock. They go into the walker three times a week, which is great for their fitness. I am lucky to be at this barn, because it offers perfect training conditions – even in winter.

How often are you at the barn per week and how much time do you spend at the barn?

I am at the barn six days a week. We have two horses, so we usually stay for three hours or even longer. I am going by myself during weekdays and my husband joins me on the weekends.

How much training do you horses require?

Both our horses are Senior horses by now, which makes things easier. But there’s always something to work on and a new event to learn over the winter. I am riding CL Undressed aka Willi five times per week and lunge him once or twice or take him for a trail ride. He usually gets one day off. My Quarter pony mare Cool Fairytale Emma aka Emma does not need to be worked daily, we just keep her happy and work on what she knows already. Until recently, we also took care of my father-in-law’s three-year-old gelding. But my husband usually rode him and the gelding only stayed with us until January. My horses usually get two months off after show season. After two months, usually in December, we will start over again. In 2020 we did not take a break, because there basically was no show season. I used the time to work on new events, so that I can take things more slowly during the upcoming show season.

How do you manage your daily life and your horses?

I am very ambitious and I set my goals high, so the training with my horses is a priority in my life. We have fun as well, of course, we want to be motivated and adding some variation to the training surely does the trick. I love spending time at the barn with my husband, dog and horses. It lets me recharge my batteries and makes me calm down. I think most equestrians know what it’s like to enter the “horse world” and forget the rest. There are some days on which I am less motivated, but I try to kick myself in the butt and keep going – and that usually works!

Who is your trainer?

My favorite trainer Keith Long used to be right around the corner, but isn’t anymore. I try to visit him twice a year with my horses and stay for a few days. I participate in clinics in our area whenever possible. We did an online clinic with Dasi in January, I never did a clinic with her before and I loved it! I also work with a jumping coach – it’s really fun! I never had someone else – like a stranger – ride my horse, that’s not my thing, but my husband rides both horses and we have a Youth kid who will show Emma next year. We are trying to turn them into a team over the winter.

Any advice for other riders?

Find your own rhythm. You need to be able to juggle riding and your daily life. It doesn’t make sense to go to the barn every day and be totally stressed out. Go every second day and take your time.


Arbeit, Alltag – und Pferd? Manchmal gar nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bringen. In unserer neuen Serie stellen wir “DIY-Amateure” vor, also Reiter, die ihr Pferd nicht dauerhaft im Training haben. In Teil I geht es um Mareike Asmussen, die ihr Hobby mit ihrem Ehemann teilt. Sie hat uns erzählt, wie sie den Alltag mit ihren Pferden gestaltet und wie das Training von ihrer Ponystute Cool Fairytale Emma und dem Quarter Horse Wallach CL Undressed aussieht.

Was machst du beruflich?

Ich bin Sozialversicherungsfachangestellte und arbeite bei einer Krankenkasse, 30 Stunden pro Woche.

Mareike und Alex Asmussen mit CL Undressed, Foto: buy-a-picture.de/Roberto Robaldo

In was für einer Art Stall steht dein Pferd, wie viel der Versorgung musst du übernehmen?

Seit drei Jahren stehen wir auf der Circle L Ranch in Wenden in Vollpension und die Pferde kommen täglich raus und jedes hat nachts seine eigene große Paddockbox. Zusätzlich kommen sie drei mal die Woche in die Führmaschine, was die Kondition super erhält. Dort habe ich das große Glück, auch im Winter perfekt trainieren zu können und das nutze ich auch!

Wie oft pro Woche bist du im Stall und wie viel Zeit verbringst du dann dort?

Ich bin so circa sechsmal die Woche im Stall und da wir zwei Pferde haben schon etwa drei Stunden oder länger. Unter der Woche bin ich eher alleine und am Wochenende ist mein Mann mit dabei und reitet auch.

Wie viel Training braucht dein Pferd?

Beide Pferde sind inzwischen Seniorpferde, das macht es etwas einfacher, aber es gibt ja doch immer das ein oder andere Thema und Disziplinen, die man schön in Ruhe über den Winter trainieren kann, bevor dann die eh schon stressigere Showsaison beginnt. Ich trainiere unseren Willi (CL Undressed) so fünfmal die Woche unter dem Sattel und ein- bis zweimal an der Longe, im Gelände oder er bekommt einen freien Tag. Meine Ponystute Emma (Cool Fairytale Emma) braucht tatsächlich kein tägliches Training unter dem Sattel, aber wir halten sie bei Laune und erhalten das, was sie kann, ohne sie sauer zu machen. Bis vor kurzem hatten wir noch den dreijährigen Wallach meines Schwiegervaters, den ist aber hauptsächlich mein Mann geritten und er stand auch nur noch bis Januar bei uns. Ich gebe unseren Pferden normalerweise eine etwa zweimonatige Pause nach der Saison – sie werden dann vernünftig abtrainiert und nach etwa zwei Monaten, ungefähr im Dezember, geht es dann wieder langsam los. 2020 fiel diese Pause wegen der fehlenden Saison aus und ich habe die Zeit genutzt, um neue Disziplinen zu trainieren, damit ich es dann in der Showsaison ruhig angehen lassen kann.

Wie schaffst du es, Alltag und Pferd unter einen Hut zu bringen?

Ich bin sehr ehrgeizig und zielstrebig und setze meine persönlichen Ziele relativ hoch, somit hat das Training für mich einen hohen Stellenwert und gehört für mich zum alltäglichen Ablauf dazu. Es muss natürlich alles im Rahmen bleiben, der Spaß darf auch nicht zu kurz kommen und die Motivation muss unbedingt erhalten bleiben, durch viel Abwechslung. Ich genieße die Zeit im Stall mit den Pferden, Hund und Mann und das gibt mir auch Kraft und ich kann mich entspannen. Man kommt dort einfach runter und kann in diese “Pferdewelt” abtauchen, was der Seele guttut – jeder Pferdebesitzer weiß, was ich meine. Natürlich gibt es auch Tage, da hat man nicht so Lust, aber dann trete ich mir auch einmal selbst in den Hintern – das klappt ganz gut!

Mit wem trainierst du bzw. wer unterstützt dich im Training?

Ich habe meinen Lieblingstrainer Keith Long leider nicht (mehr) um die Ecke, aber ich fahre regelmäßig zweimal im Jahr zu ihm und bleibe dann ein paar Tage. Ansonsten kommt es auch vor, dass ich einen Kurs in der Nähe bei verschiedenen Trainern reite, wenn es sich anbietet. Im Januar hatten wir bei uns einen Dasi-Kurs online, ich bin noch nie einen Kurs bei ihr geritten und war begeistert von dem Online-Angebot! Außerdem habe ich auch noch eine Springreitlehrerin – das macht auch total Spaß und bringt Abwechslung. Eine Reitbeteiligung habe ich nicht, das wäre auch nicht so mein Ding, aber mein Mann reitet natürlich auch beide Pferde und Emma wird nächstes Jahr auch noch von einer Jugendlichen geshowt. Wir nutzen den Winter, um ein Reitteam aus den beiden zu machen.

Hast du Tipps für andere Reiter?

Als Tipp kann ich nur jedem raten, sein eigenes Tempo und seinen Rhythmus für das Training zu finden, in dem man sich wohlfühlt und womit man auch langfristig gut zurechtkommt und auch regelmäßig die Zeit findet. Es bringt nichts, sich täglich in den Stall zu hetzen und sich zu stressen – dann lieber zwei Tage weniger, aber die anderen Tage nutzen, um ruhig und entspannt zu trainieren.

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