Daily Routines: Part VI

Nina Michaelsen does it all – she is a mother, runs a business and has a horse. How does she manage her daily life? We talked to her about her routines with her horse Good Rascals Impulse.

Nina, what do you do for a living?

I am running a little company called “Rosinante” with my friend Steffi. We offer to clean and wash horse blankets.

Nina and Rocco, picture: Ingo Krüger

At what kind of barn is your horse boarded, how much do you have to do by yourself?

My horse is boarded at the Circle L Ranch in Wenden, Germany. I do not have to take care of feeding, mucking out or bringing him to the pasture or walker. It’s like an “all inclusive option”.

Whenever Rocco is in training with Arne Kühn, he is living close to Berlin and enjoys a all inclusive stay as well.

How much time do you spend at the barn and how often do you go?

I usually make it to the barn four times a week and spend two to three hours at the barn. Since it’s a 30 kilometre drive one way, I try to enjoy that time at the barn to the fullest. I am currently driving to see Rocco once a week and we use the day to practice a lot. 

How much training does your horse need?

I think I might need more training than he does. He is nine years old and has been in training with Arne since the beginning of 2020 – and since then, I have been the one we have to work on.

Who supports you with your training and how?

I have some really nice barn mates in Wenden who I can ask anything. Unfortunately, I don’t have a trainer there. Rocco has been in training with Arne for the first time in 2020. Despite the whole chaos with the pandemic, the training helped us a lot which is why I decided to bring Rocco to Arne’s place again over the winter. That way, I cannot ride that often, but we can focus on what to work on more closely. For me and Rocco, this is the perfect solution.

How do you juggle life at the barn and your daily life?

I plan ahead and I leave some gaps in my schedule as I also have a husband, two kids with rather demanding hobbies, a pug and a cat. I plan the shows at the beginning of every year and block those weekends in our family’s calendar – because I need the big car to pull the trailer.

Any advice for other riders?

No matter how stressful this hobby seems: Don’t give up! You can plan anything. And when you are at the barn: Enjoy! It’s your quality time!


Nina Michaelsen hat einen Mann, zwei Kinder, einen Mops, einen Kater und eine eigene Firma, die sie mit einer Freundin betreibt. Wie bringt sie da noch ein Pferd in ihrem Alltag unter? Wir haben nachgefragt.

Was machst du beruflich?

Ich betreibe seit knapp fünf Jahren mit meiner Freundin Steffi die “ROSINANTE”’, eine Pferdedeckenwäscherei in der Wedemark, nördlich von Hannover.

Nina und “Rocco”, Foto: Ingo Krüger

In was für einer Art Stall steht dein Pferd, wie viel der Versorgung musst du übernehmen?

Mein Pferd steht auf der Circle L Ranch in Wenden in Vollpension. Das heißt es wird gemistet, er wird gefüttert, auf den Paddock gebracht und wieder reingeholt und dreimal pro Woche in die Führanlage gestellt – das “Rundum-Sorglos-Paket” also. 

Wenn Rocco im Training bei Arne Kühn ist – so wie im Moment –, steht er in Genshagen/Brandenburg und auch dort in Vollpension.

Wie oft pro Woche bist du im Stall und wie viel Zeit verbringst du dann dort?

In der Regel schaffe ich es etwa viermal pro Woche zum Stall und verbringe dann zwei bis drei Stunden dort. Da ich pro Strecke etwa 30 Kilometer fahre, nutze ich die Zeit dort auch ausgiebig.

Momentan fahre ich einmal pro Woche zu Rocco nach Brandenburg und wir nutzen den Tag, um möglichst viel gemeinsam zu trainieren. 

Wie viel Training braucht dein Pferd?

Vermutlich brauche ich inzwischen mehr Training als er. Rocco ist neun Jahre alt und seit Anfang 2020 bei Arne Kühn im Training… spätestens seitdem bin ich die “größere Baustelle”. 

Von wem und in welcher Form wirst du im Training unterstützt?

Ich habe eine nette kleine Einstellergemeinschaft in Wenden, die ich bei Fragen und Problemen immer ansprechen kann. Einen Trainer habe ich leider nicht vor Ort.  Anfang 2020 war Rocco das erste Mal bei Arne Kühn in Brandenburg im Training. Trotz der etwas schwierigen Situation rund um Corona hat Rocco und mir das Training so gut getan, dass wir uns entschieden haben, dort wieder über den Winter einzuziehen und gemeinsam zu trainieren. Ich komme dann zwar nicht so oft aufs Pferd, kann dort aber mit Arne viel effektiver und zielgerichteter an mir arbeiten. Für mich und Rocco die perfekte Lösung!

Wie schaffst du es, Alltag und Pferd unter einen Hut zu bringen?

Ich plane meine Reitzeiten unter der Woche immer sehr vorausschauend und “auf Lücke”, da ich neben meinem Job, noch einen Mann und zwei Kinder mit zeitaufwendigen Hobbies, Mops und Kater habe. Die Turnierplanung mache gerne gleich Anfang des Jahres und blocke die Wochenenden im Familienkalender – schließlich brauche ich dann ja das “große” Auto mit der Anhängerkupplung.

Hast du Tipps für andere Reiter? 

Egal wie “stressig” es manchmal scheint, ein so zeitaufwendiges Hobby zu haben: Lasst euch nicht entmutigen! Alles lässt sich irgendwie planen. Und vor allem, wenn ihr dann beim Pferd seid: Genießt es! Das ist eure Quality-Time!

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