It’s Like Tinder… But for Horses

Finding the perfect stallion for your mare can be a challenge – every breeder knows that. But what if there was a dating app for horses? Something that would make you choice easier? Stella Pfeffer has invented such an app: Stallionista. We talked to the young equestrian from Germany about her invention.

Stella is no stranger to our industry: She was part of Team Germany at the latest Virtual Youth World Cup and was successful in AQHA and EWU all-round events with her mare Smart Zip Rose in the past. But she is no breeder – so why did she come up with the idea of creating such an app? “There are so many good stallions out there but some of them are really unknown because they are not really promoted,” Stella says. “I think it’s a pity and that is why I created Stallionista.”

Stella Pfeffer, picture: Tina Semmelmann

It all started in March 2020 during the first lockdown: “Since there were no shows, I had time to start working on the app.” First of all, Stella brainstormed on what the app should look like and how it should work. She started to learn more about Iconic Framework, a program that helps creating an app. “Another big aspect for me was the design: A user experience designer helped with that, because it really wasn’t easy, we had many ups and downs.” Creating an app is a real challenge, Stella adds: “The single steps were: planning the dialogue – which means: which windows should open, programming, the design, to register the app with iOS and Android and finally addressing the user.”

By December 2020, Stella could launch her app. “I had a lot of help from computer scientists, trainers and my family.” Creating the app is part of an assignment at school and Stella is also gonna send it in for a German science competition.

So how does it work? “You can upload information and pictures of your stallion really fast. It will be for free during the upcoming breeding season and you won’t have to pay more than ten Euro per stallion and per year afterwards.” If you are a mare owner, you can download the app on the App Store or the play store and filter all the stallions according to your criteria: “By now, we have 62 stallions featured on the app and we are looking forward to adding many more!”

So far, she has gotten really positive feedback, Stella says: “Many trainers and breeders reached out and helped by making suggestions on how to further improve the app.”


Den passenden Hengst für die eigene Stute finden – das ist gar nicht so einfach. Die meisten Züchter können davon ein Lied singen. Doch was, wenn es eine Art Dating-App für Pferde gäbe? Etwas, das die Auswahl erleichtert? Stella Pfeffer hat genau so eine App erfunden: Stallionista. Wir haben mit ihr über die Entwicklung und die Funktionen gesprochen.

Stella ist seit einigen Jahren aktiv im Turniersport, war mit ihrer Stute Smart Zip Rose bereits erfolgreich in den AQHA und EWU Allround-Klassen unterwegs und war beim vergangenen Virtual Youth World Cup auch Teil des deutschen Teams. Aber sie ist keine Züchterin – wie kam sie also auf die Idee, eine solche App zu entwickeln? „Es gibt so viele gute Hengste, aber irgendwie werden sie nie wirklich vermarktet“, sagt die 16-Jährige. „Das ist schade und daher kam mir die Idee zu Stallionista.“

Stella Pfeffer, Foto: Tina Semmelmann

Alles begann im März 2020, während des ersten Lockdown. „Da eh keine Turniere waren, musste ich die Gelegenheit nutzen und fing gleich mit der App an“, erzählt Stella. Zuerst machte sie sich Gedanken zu den Funktionen der App und was diese können sollte. Außerdem beschäftigte sie sich mit Iconic Framework, ein Programm, mit dem man Apps designen kann, und dem Programmieren. „Ein wichtiges Kriterium war das Design, bei dem ich gute Ratschläge von einer User Experience Designerin bekommen habe. Das war alles echt nicht ganz einfach und daher gab es immer wieder ein Auf und Ab.“ Eine App zu programmieren – das ist ein „riesiger Aufwand“, betont Stella und zählt die einzelnen Schritte auf: „Die Planung des Dialogflusses – also welches Fenster sich nach welcher Aktion öffnen soll, die eigentlich Programmierung, das Design, die Anmeldung bei Android und iOS und schließlich das Ansprechen interessierter User.“ 

Im Dezember 2020 war es dann soweit: Die App war verfügbar. „Ich hatte viel Hilfe von Informatikern, Trainern und meiner Familie.“ Die App ist Teil von Stellas Seminararbeit, die sie auch bei JugendForscht vorstellen wird.

Und wie funktioniert das Ganze jetzt? „Bei Stallionista kann man einfach und schnell inserieren. In der kommenden Saison ist es kostenfrei und danach wird es pro Hengst pro Jahr nicht mehr als zehn Euro kosten“, sagt Stella. Stutenbesitzer können die App herunterladen und dann die Hengste nach ihren Kriterien filtern. „Bis jetzt haben wir 62 Hengste und freuen uns über jeden neuen!“ 

Die Reaktionen bisher waren sehr positiv, erzählt die 16-Jährige: „Trainer und auch Züchter fanden die Idee echt gut und haben mir mit ihren Vorschlägen und Ideen zur Verbesserung geholfen!“

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