Krymsuns Affair and Promise Me Krymsun Return to the Show Pen

TSL: Did you prepare any differently because the horses have had such a long break?

Arne Kühn (AK): No, I have not prepared them that differently. I’ve only had two weeks of time before the show and I tried not to stress out that much and instead checked whether they still know the program or not. Actually it was all about working on their fitness and to revive their knowledge. In the past I have always made sure – especially with Jason, because I have not had Emmi that long – that they get on the pasture before the show and that I ride them less. The difference this time was that I have been riding them each day until the show.

TSL: How did you feel when you got both horses back in training?

AK: I was so happy – on the one hand it’s always great to have two such talented horses in training, especially if you already know them and their strengths and weaknesses, but the special case with Emmi and Jason was that I have always had a great bond with both horses. Therefore, I was very excited when we were told that we could pick up Jason and Emmi.

TSL: Your bond to Jason is very strong – what does he mean to you?

AK: Jason was a big part of my career and is therefore very dear to me. He has always been a great and safe show horse, he was and is lots of fun – in the show pen as well as in daily training and handling. I think the progress he has made over the years has strengthened our bond. When he came to us the first time, he was rather small – he was born late – and even as a four-year-old he was sort of a late bloomer. He has changed from the ugly duckling into a beautiful swan and it’s great to witness such a change and being a part of it. Originally, he should have been sold and the other horse we got in training together with him should have been fostered and it is amazing to see that he has become multiple European and German Champion.

Arne and Promise Me Krymsun aka Emmi; picture: Leonie Küthmann
Arne and Promise Me Krymsun aka Emmi; picture: Leonie Küthmann

TSL: What is it that you like most about both horses?

AK: I think the best thing about them is their honesty. With Emmi I can tell from the moment I enter the barn, whether she is rather fresh or lazy. And Jason is always the same, whether he gets worked a lot or not. They are very honest in the show pen as well, there are never any unforeseen events with them. I think it was very visible at this show as well. When Sára Studnickova showed Emmi in the Youth Pleasure for example: It was her first time showing that horse and Emmi has had such a long break. Franca also has ridden Jason three times before their first class at the show.

TSL: You were very emotional when Jason won this title with Franca…

AK: When Jason won the NSBA Hunter under Saddle Open, it was a dream come true for me. Since I’ve had him for such a long time – he does not have the nickname “boyfriend” without reason – it was a very emotional moment seeing the horse I have believed in for so many years leaving the arena with a gold medal after winning such a deep class. With a rider who is very skilled, but has not ridden him very often before… I think I’ve shed a tear or two during the awards presentation. With regard to Emmi, I think she is an exceptional mover and I have always hoped that one day she will get what she deserves. Titles such as this NSBA European Champion, maybe one day a Superior in Western Pleasure… She is twelve years old, but has not been shown much. Before I had her, she had a few Amateur points, that’s it. And as I said: Such an exceptional horse deserves to leave the arena with such a prestigious title!


TSL: Hast Du Dich, nachdem die Pferde so lange Pause hatten, anders vorbereitet als sonst?

Arne Kühn (AK): Ich habe mich nicht sonderlich anders vorbereitet. Ich hatte beide Pferde ja nur gute zwei Wochen vorher da und habe versucht, mich nicht zu sehr zu stressen, sondern eher etwas geschaut, ob sie das Programm noch kennen – eigentlich ging es bei beiden nur darum, ein wenig an der Kondition zu arbeiten und das Wissen ein wenig aufzufrischen. An sich habe ich die beiden Wochen nur genutzt, um die beiden etwas „anzuschieben“. Früher habe ich – vor allem bei Jason, Emmi hatte ich ja nicht so lang – besonders darauf geachtet, dass sie vor dem Turnier viel rauskommen und ich eher weniger reite. Der Unterschied dieses Mal war, dass ich sie wirklich jeden Tag vor dem Turnier geritten bin.

Arne & Jason; Bild: The Showlife
Arne & Jason; Bild: The Showlife

TSL: Was war das für ein Gefühl, die beiden wieder ins Training zu bekommen?

AK: Ich war sehr glücklich –  einerseits ist es ja immer toll, zwei so talentierte Pferde ins Training zu bekommen, vor allem, wenn man sie schon kennt, ihre Schwächen und Stärken, bei Emmi und Jason ist es aber auch so, dass ich zu beiden einen guten Draht habe und schon immer hatte. Deshalb war die Freude natürlich riesig, als es hieß, dass wir Jason und Emmi abholen können.

TSL: Gerade zu Jason hast Du eine sehr enge Bindung – was bedeutet er Dir?

AK: Jason hat ja einen großen Teil meiner Karriere begleitet und ist deshalb natürlich sehr wichtig für mich. Er war immer ein gutes und zuverlässiges Showpferd, er hat immer viel Spaß gemacht – auch im täglichen Training und im Umgang. Was die Bindung noch verstärkt ist sicher, dass er sich wahnsinnig gewandelt hat. Als er damals kam, war er eher klein – er ist spät geboren – und war selbst vierjährig eher ein Spätzünder. Mittlerweile hat er sich wirklich vom hässlichen Entlein zum Schwan gewandelt und es ist toll, bei einem Pferd so eine Veränderung festzustellen und ein Teil dessen zu sein. Ursprünglich sollte er ja verkauft werden und das andere Pferd, das damals mit ihm ins Training kam, gefördert werden und es ist sehr schön, dass er mittlerweile mehrfacher Europameister und Deutscher Meister geworden ist.

Arne und Promise Me Krymsun aka Emmi; Bild: Leonie Küthmann
Arne und Promise Me Krymsun aka Emmi; Bild: Leonie Küthmann

TSL: Was schätzt du an den beiden Pferden besonders?

AK: Was ich an beiden am meisten schätze, ist, dass sie sehr ehrlich sind. Bei Emmi ist es so, dass ich meistens, wenn ich in den Stall komme, schon an ihrem Gesicht sehen kann, ob sie etwas frischer ist oder ob sie etwas weniger Arbeit braucht. Und Jason ist eigentlich immer gleich, egal, ob er viel oder wenig macht. Sie sind auch im Showpen immer ehrlich, da gibt es nie böse Überraschungen, was man ja auch dieses Mal gesehen hat – zum Beispiel, als Sára Emmi in der Youth Pleasure geshowt hat: Sie saß das erste Mal auf dem Pferd und Emmi hatte ja auch eine lange Pause. Und auch Franca hat Jason vor ihrem ersten Open Start auf der Show erst dreimal geritten.

TSL: Du warst auch emotional, als Jason seinen Titel gewonnen hat…

AK: Als Jason die NSBA Hunter under Saddle Open gewonnen hat, war das für mich wie ein kleiner Traum, der in Erfüllung ging. Dadurch, dass ich ihn so lange hatte, und er ja nicht ohne Grund den liebevollen Spitznamen „Boyfriend“ trägt, war das für mich einfach ein sehr emotionaler Moment, zu sehen, dass das Pferd, an das ich seit Jahren geglaubt habe, aus so einer starken, großen Klasse mit einer Goldmedaille rauszugehen. Noch dazu, mit einer Reiterin, die zwar stark reitet, aber ihn noch nicht oft geritten hat. Ich hatte auch während der Siegerehrung die ein oder andere Träne im Auge. Im Hinblick auf Emmi denke ich, dass sie ein absolutes Pleasure-Ausnahmepferd ist und ich habe immer gehofft, dass sie eines Tages das, was sie meiner Meinung nach schon lange verdient, endlich auch bekommt. Das sind so Titel wie dieser Europameister, vielleicht auch eines Tages das Superior in Western Pleasure. Sie ist ja trotz ihrer zwölf Jahre recht wenig geshowt worden, bevor ich sie hatte, hatte sie ein paar Amateurpunkte. Und wie gesagt: Ich denke, so ein Ausnahmepferd hat es einfach verdient, mit so einer Auszeichnung aus der Arena zu kommen.

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