R.I.P. My Rods Chipped

2022 has hardly started and the European allround industry already has to mourn a terrible loss. Andrea Schmid’s beloved My Rods Chipped has passed away due to an injury. The 2005 AQHA stallion was not only a great show horse but contributed a lot of great allround horses to the European industry.

The black stallion was by Radical Rodder and out of a Zips Chocolate Chips mare – exactly what they were looking for when they searched for a stud colt back in the States in 2006, Andrea told us. “The Radical Rodder and Zips Chocolate Chips cross was quite popular and Radical Rodder has been the leading sire in Open and Amateur events for many years.” What convinced her to buy the colt at the AQHA World Show sale in 2006 was the fact that he hadn’t been started under saddle yet – contrary to many other yearlings.

picture: Adrian Bozai

Even back then, My Rods Chipped was a really calm and laid-back horse, Andrea says. “Hence the nick name Koma. He was super easy to start and training him was just fun.” Andrea recalls the first lead changes: “He was so calm, not even the ears were moving. He just changed leads, one time, two times and always since then.”

My Rods Chipped was a Reserve European Champion in Junior Trail as a 4-year-old, a European Champion in Western Riding as a 5-year-old. “He was in the arena like he was in the warm-up pen,” Andrea told us. “Sometimes, I warmed him up for ten minutes and went in to show. That’s when he performed best. We laughed about this a lot.” Yes, the stallion would buck on the longe line at times, Andrea adds, “or get googly eyes when he saw a mare. But he would never get faster or anything. I think he just felt like it wasn’t worth it.”

picture: Adrian Bozai

It was just after he won his first title that Andrea took Koma to the breeding show. “I wanted an exceptional stallion with a performance title. He achieved that and I felt like it was ready to start his breeding career.” However, as Andrea stresses, you always have to wait a few years to see how the offspring will turn out. “Each mare is different and also very important. But after some time, we noticed some similarities in the foals. Most of them are really well-built, got great moves and most of them have the so-called Koma gene… mean people would say they’re slow to catch on. But I think it makes handling them easy.”

picture: Adrian Bozai

Andrea also stresses that the offspring is quite versatile: “They do Trail, Hunter under Saddle, Western Riding, Western Horsemanship and many more events. I love to see Koma’s offspring at the shows and I hope that we will continue to show many more.”

When asked about her favourite memory of Koma, Andrea replies: “Riding him was like coming home. It didn’t matter if he hadn’t been ridden in a long time, every time I got on, it was a great feeling. So soft, so much flow. It was a pleasure, every single time. A unique feeling. He’ll be a part of me forever.”


2022 hat kaum richtig begonnen und die europäische Allround-Szene muss bereits einen großen Verlust hinnehmen: Andrea Schmid’s geliebter My Rods Chipped ist vor wenigen Tagen an einer Verletzung gestorben. Er hatte sich in der Vergangenheit nicht nur als erfolgreiches Showpferd, sondern auch als Vererber einen Namen gemacht.

Der schwarze Hengst von Radical Rodder aus einer Zips Chocolate Zip Stute war genau das, wonach sie damals in den USA im Jahr 2006 suchten, erzählt Andrea. „Wir haben einen Allround Hengst in den USA gesucht. Radical Rodder, der Vater von Koma, war jahrelang führender Vererber in den Allround-Klassen im Open- und Amateur-Bereich. Die Kombi aus Radical Rodder und Zips Chocolate Chip war eine bewährte Verpaarung. Zudem war Koma damals auf dem World Show Sale 2006 fast der einzige Jährling, der noch nicht im Training, sprich angeritten, war. Er war damals schon ruhig und gelassen.“

Foto: Adrian Bozai

Genau aus diesem Grund bekam der 2005 geborene Hengst den Spitznamen „Koma“. „Das Anreiten war super easy. Auch das weitere Training war die reinste Freude. Die ersten Galoppwechsel werde ich nie vergessen. Er war komplett ruhig, kein Ohr hat gewackelt und er hat einfach gewechselt. Einmal, zweimal und von da ab immer“, erzählt Andrea. 

Vierjährig wurde er Vize-Europameister im Trail mit Andrea, fünfjährig Europameister in der Western Riding. „Er lief auf dem Außenplatz genauso wie in der Arena. Sein extrem ruhiger Charakter war schon ein riesiger Vorteil. So oft hatte ich ihn nur zehn Minuten geritten und bin in die Arena. Dann war er am besten. Jedes Zuviel empfand er als unsinnig. Wir haben so oft darüber gelacht.“

Zwar bockte Koma auch mal an der Longe oder schaute einer rossigen Stute hinterher, aber: „Deshalb lief er dann nicht schneller. Das war ihm die Sache dann doch nicht wert.“

Foto: Adrian Bozai

Mit dem ersten Titel stellte Andrea ihn zur Körung vor. „Ich wollte einen überdurchschnittlich gekörten Hengst mit Performance-Titel. Das hat er mehr als erfüllt und durfte somit in die Zucht gehen“, erzählt sie uns. Aber wie das so ist mit der Zucht: Man muss erst einige Jahre warten, um zu wissen, wie die Nachkommen sind. „Jede Stute ist auch unterschiedlich und extrem wichtig in der Zucht. Und doch kristallisierten sich ein paar Gemeinsamkeiten heraus. Überdurchschnittlich viele Nachkommen sind korrekt gebaut und mit viel Bewegung ausgestattet. Auch haben viele das sogenannte Koma-Gen… Man könnte auch sagen eine lange Leitung“, sagt Andrea und lacht. „Das macht das Handling dafür wieder einfach.“ My Rods Chippeds Nachkommen laufen heute erfolgreich in Trail, Hunter under Saddle, Western Riding, Western Horsemanship und vielen weiteren Klassen. „Ich freue mich immer wenn ich die Nachkommen auf den Shows sehe und hoffe dass wir selbst noch einige seiner Kinder erfolgreich reiten können.“

Foto: Adrian Bozai

Wenn man Andrea nach ihrer glücklichsten Erinnerung fragt, sagt sie: „Ihn zu reiten war wie heimkommen. Egal, wie lange er nicht geritten wurde, während er beispielsweise gedeckt hat… wenn ich auf ihm saß, war es ein wundervolles Gefühl, fließend, so butterweich  es war jedes Mal einfach eine Freude, auf ihm zu sitzen. Einfach einmalig. Er bleibt für immer ein Teil von mir.“

Foto: Adrian Bozai

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