Sophie Gillioz Returns to the AQHA Lucas Oil World Show

TSL: You have already showed at the AQHA World Show last year – how did you manage to compete again this year?

Sophie Gillioz (SG): My participation at the AQHA World Show last year was really the highlight of my show season – and my show career. I learned a lot and it helped during this year’s European shows in order to have a good program. So, since Wanda, Zipped N Certain, and I had a great show season, we had enough points to get qualified for the World Show in the Western events this year. And I already had the points for the English events with Power in the Canyon aka Cany. As I was very lucky again to have qualified for so many classes and after discussing with my trainer, Michael Colvin, I decided to travel to the World Show again. He found me a great allround horse which can compete in the English and in the Western events. Which is great and pretty unusual!

Sophie at the 2016 AQHA Lucas Oil World Show; picture: Adrienne Jüliger
Sophie at the 2016 AQHA Lucas Oil World Show; picture: Adrienne Jüliger

TSL: Can you tell us which classes you will show in and – if you already know – with which horse?

SG: I will show in Horsemanship (Level 3), Showmanship (Level 2 and 3), Hunt Seat Equitation (Level 2 and 3) and in Western Riding (Level 2). I will ride Good Time to Win aka Win, a big gray gelding owned by Patty Vatterott from the Sea Ridge Farm in Florida. He is a great show horse that has been very successful in the show pen. I am sure he will teach me a lot!

TSL: When will you travel to the States? Will you have some practice time beforehand?
SG: Early in October I will fly to Florida to meet Win. I will work with Michael Colvin and ride for a few days to get the chance to have a better connection with this special horse.

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TSL: Compared to last year what are your major goals?

SG: Like last year, my major goal is to learn as much as possible, so that I can do better with my own horses afterwards. I don’t know the horse that I will ride yet, but it would be great if I could also come back home with a top 15 placing in Level 2. Having a ribbon from the World Show at home is something very, very special, believe me!

TSL:  You did compete in the Hunter Hack last year, an event that is not that popular in Europe. What do you love about that class?

SG: Competing in Hunter Hack last year was awesome! I had a lot of fun doing that. I like this event because it shows how versatile a Quarter Horse is. These giant horses – the Hunter Hack horses – are as sweet as my weanling who is six months old. You can do everything with them. You can also jump with a horse that is very safe, very regular and never too fresh or unstoppable – not like some jumping horses we are used to see in Europe. In my head, jumping and having fun was not something that I could fit together… But with Hunter Hack, now it does! Unfortunately, even if I got qualified in Hunter Hack Level 2 and 3, I will not show in this event this year. But I will be watching the classes for sure!

Sophie and Aslands Magic, the horse she showed in the English events in 2016
Sophie and Aslands Magic, the horse she showed in the English events in 2016

TSL: What did you learn from last year’s experience? Any mistakes you can avoid now?

SG: I learned a lot about technique and what is important in a pattern class and what is less important. What to focus on and how to be prepared a little bit better before a class, beeing more professional – like US trainers are. Every detail counts and everything is settled like a Swiss watch.
I also learned that nothing can replace all the hours spent in the saddle with your own horse, especially for the difficult classes like Horsemanship and Hunt Seat Equitation. It’s hard to compete in these classes if you don’t know the horse by heart. Actually, I loved that idea – even if it does not help me at the World because I can’t ride my own horses there. Buying an expensive horse with a good trainer who rides the horse every day will not lead you to success. It’s only the sweat and the work that will bring you to the top of your game. So, this is why going to the World Show again will teach me a lot and can’t wait to learn how to be a better rider. The only mistake I will avoid is to eat unhealthy. America is great but not with respect to healthy food…. It’s hard to eat vegetables and light food in OKC. And after two weeks of competition, it’s better to eat healthy. This year we will have our own suite with a kitchen to prepare meals in!

Thank you and good luck, Sophie!


TSL: Sophie, Du warst letztes Jahr schon bei der AQHA Lucas Oil World Show in OKC dabei – wie kommt es, dass Du dieses Jahr wieder die Gelegenheit hast?

Sophie Gillioz (SG): Die Teilnahme an der AQHA World Show letztes Jahr war wirklich das Highlight der ganzen Saison – und das Highlight meiner Karriere! Ich habe so viel gelernt und es hat mir dieses Jahr auf den europäischen Shows geholfen, ein solides Trainingsprogramm durchzuziehen. Nachdem Wanda – Zipped N Certain – und ich auch dieses Jahr eine tolle Showsaison hatten, hatten wir genügend Punkte, um uns für die Western Disziplinen auf der World Show zu qualifizieren. Die Punkte für die Englischklassen hatte ich bereits mit Power In The Canyon, genannt Cany, zusammen. Da ich das Glück hatte, mich wieder zu qualifizieren, habe ich nach Absprache mit meinem Trainer Michael Colvin, beschlossen, wieder auf die World Show zu fahren. Er hat ein tolles Allroundpferd für mich gefunden, mit dem ich in Englisch und Western Disziplinen starten kann. Das ist toll und wirklich ungewöhnlich!

Sophie auf der 2016 AQHA Lucas Oil World Show; Bild: Adrienne Jüliger
Sophie auf der 2016 AQHA Lucas Oil World Show; Bild: Adrienne Jüliger

TSL: In welchen Klassen wirst Du denn starten? Und mit welchem Pferd?

SG: Ich werde in Horsemanship (L3), Showmanship (L2 und L3), Hunt Seat Equitation (L2 und L3) und Western Riding (L2) starten. Das Pferd, das ich vorstelle, heißt Good Time To Win, genannt Win, ein großer Schimmelwallach im Besitz von Patty Vatterott von der Sea Ridge Farm in Florida. Er ist ein tolles Turnierpferd, das schon sehr erfolgreich war. Ich bin sicher, dass ich eine Menge von ihm lernen kann!

TSL: Wann wirst Du denn in die Staaten reisen? Wirst Du vorher Zeit für das Training haben?

SG: Ich werde Anfang Oktober nach Florida reisen, um Win kennenzulernen. Ich werde wieder mit Michael Colvin arbeiten und ein paar Tage trainieren, um eine gute Verbindung zu diesem besonderen Pferd zu kriegen.

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TSL: Grade mit Hinblick auf die letztjährige World Show – was sind Deine Ziele dieses Jahr?

SG: Genau wie letztes Jahr ist mein Ziel, möglichst viel zu lernen, damit ich meine eigenen Pferde danach noch besser reiten kann. Ich kenne das Pferd, das ich reiten werde, ja noch nicht, aber es wäre natürlich toll, wenn ich zudem noch eine Top 15 Platzierung in einer L2 Klasse schaffen könnte! Eine Schleife von der World Show daheim zu haben ist einfach etwas ganz Besonderes, glaubt mir!

TSL: Du bist letztes Jahr auch in Hunter Hack gestartet, einer Klasse, die in Europa nicht so beliebt ist wie in den USA. Was magst Du an dieser Disziplin?

SG: Hunter Hack zu starten war so toll letztes Jahr! Ich hatte so viel Spaß! Ich mag diese Klasse, weil sie zeigt, wie vielseitig das Quarter Horse ist. Diese großen Pferde – die Hunter Hack Pferde – sind genauso gutmütig wie mein Fohlen, das ein halbes Jahr alt ist. Man kann alles mit diesen Pferden machen. Man hat die Möglichkeit, mit einem Pferd zu springen, das sehr brav ist, konstant seine Leistung abliefert und dabei nie zu überdreht ist oder durchgeht – eben nicht so wie die Springpferde, die man teilweise in Europa sieht. In meiner Wahrnehmung waren Springreiten und Spaß immer zwei unvereinbare Faktoren, aber nachdem ich Hunter Hack reite, weiß ich, dass das sehr wohl möglich ist! Leider werde ich dieses Jahr nicht in dieser Klasse starten, obwohl ich für L2 und L3 qualifiziert bin. Aber ich werde mir die Klassen auf jeden Fall anschauen!

Sophie und Aslands Magic, das Pferd, das sie 2016 in den Englischdisziplinen vorgestellt hat.
Sophie und Aslands Magic, das Pferd, das sie 2016 in den Englischdisziplinen vorgestellt hat.

TSL: Was konntest Du letztes Jahr lernen? Welche Fehler kannst Du mit dem Wissen von letztem Jahr nun vermeiden?

SG: Ich habe viel über Trainingstechniken gelernt und was in Patternklassen wichtig ist und was nicht. Worauf ich achten muss und wie ich vor der Klasse noch besser vorbereitet sein kann, professioneller sein kann – eben wie die amerikanischen Trainer. Jedes Detail ist wichtig und alles muss funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Ich habe außerdem gelernt, dass nichts die Stunden, die man im Sattel des eigenen Pferdes verbringt, ersetzen kann, gerade im Hinblick auf die schwierigen Klassen wie Horsemanship und Hunt Seat Equitation. Es ist schwierig, in diesen Klassen gut zu sein, wenn man das Pferd nicht in- und auswendig kennt. Mir gefällt dieser Gedanke sehr – auch wenn es mir selbst auf der World Show nichts bringt, da ich dort nicht meine eigenen Pferde reite. Ein teures Pferd zu kaufen, das jeden Tag von einem tollen Trainer geritten wird, führt nicht zum Erfolg. Es sind der Schweiß und die Arbeit, die dich an die Spitze bringen. Deshalb glaube ich, dass ich von der Teilnahme an der World Show viel lernen kann und dadurch eine bessere Reiterin werden kann. Den einzigen Fehler, den ich vermeiden möchte, ist ungesund zu essen – die USA sind toll, aber nicht, wenn es ums Essen geht. Es ist wirklich schwer, Gemüse und leichte Kost in OKC zu sich zu nehmen. Und nach zwei Wochen Turnier muss man einfach gesund essen. Deshalb haben wir dieses Jahr unsere eigene Suite mit Küche, in der wir kochen können.

Vielen Dank und viel Glück in OKC, Sophie!

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